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Von Lauperswil zu Trubschachen

Erst seit 150 Jahren existiert der Gemeinde­name Trubschachen. Früher hiess sie Lauperswilviertel. Mit der Abspaltung vom zehn Kilometer entfernten Ort wurde auch eine eigene Kirche nötig.

Hätten die Schädeler keine eigene Kirche gebaut, wäre die Gemeinde Trubschachen auf Trub, Langnau und Eggiwil aufgeteilt worden.
Hätten die Schädeler keine eigene Kirche gebaut, wäre die Gemeinde Trubschachen auf Trub, Langnau und Eggiwil aufgeteilt worden.
Marcel Bieri

Trubschachen feiert dieses Jahr ein überraschendes Jubiläum. Warum die einst noch kleine Gemeinde bis vor 150 Jahren Lauperswilviertel hiess, können sich heute nur noch wenige erklären. Ist Lauperswil doch über zehn ­Kilometer von Trubschachen entfernt.

Kirchgemeinderatspräsident Rudolf Trauffer hat die Geschichte für einen Vortrag, den er an der Gemeindeversammlung halten wird, aufgearbeitet: «Die Kirchgemeinde Lauperswil hatte damals bei uns eine Exklave», hält er darin fest. Da diese bis 1891 keine eigene Kirche hatte, mussten die Lauperswilvierteler den Gottesdienst jeweils in Lauperswil besuchen. Das bedeutete laut Trauffer einen zweistündigen Fussmarsch, der massiv erschwert wurde, wenn Emme oder Ilfis Hochwasser führten.

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