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Was aus der «Wäbi» wurde

Einst stellten Fabrikarbeiter in der Baumwollweberei Elsaesser und Cie. in Kirchberg Stoffe her. Heute finden sich auf dem Areal unter anderem Loftwohnungen, eine Crêperie und ein Fitnessstudio.

Der Schriftzug ist noch vorhanden: Die ehemalige Elsaesser-Weberei mit Halle und Hauptgebäude (hinten) von der Strasse aus gesehen.
Der Schriftzug ist noch vorhanden: Die ehemalige Elsaesser-Weberei mit Halle und Hauptgebäude (hinten) von der Strasse aus gesehen.
Thomas Peter
So sah das Fabrikdorf in der Lorraine früher aus: Das Bild ist schätzungsweise um 1920 entstanden.
So sah das Fabrikdorf in der Lorraine früher aus: Das Bild ist schätzungsweise um 1920 entstanden.
zvg
Petra Elsaesser steht vor dem Sonntagsschulstöckli mit Crêperie (links) und dem Hauptgebäude.
Petra Elsaesser steht vor dem Sonntagsschulstöckli mit Crêperie (links) und dem Hauptgebäude.
Thomas Peter
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Der Fabrikcharme ist noch immer zu spüren, heute noch prägen die Industriebauten das Ortsbild von Kirchberg. Es gab eine Zeit, da ­liefen in der Fabrikhalle die ­Webstühle auf Hochtouren. Die Baumwollweberei der Familie Elsaesser in der Lorraine war mehr als eine Tuchfabrik, sie war ein ganzes Fabrikdorf. Die Angestellten arbeiteten hier, sie wohnten hier, sie lebten hier. Die «Wäbi» galt seinerzeit als bedeutendes Unternehmen, im Bernbiet war sie die einzige Fein- und Weiss­weberei. Das war vor einem Jahrhundert. Die Webstühle stehen längst still, Fabrikarbeiter gehen längst keine mehr ein und aus.

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