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Wenn überhaupt, dann auf Papier

Keine Schule macht sich die Mühe, eine regelmässige Schülerzeitung zu produzieren. Dabei gabs für das Langnauer «Tabasco» einst sogar internationale Anerkennung. 

Ende Januar erschienen: Das neuste «Tabasco». Foto: PD

Ende Januar waren sie fertig und machten sich auf ins Dorf, um die Ware an den Mann zu bringen: Schüler der Sekundarschule Langnau hatten im Wahlkurs Medien/Schülerzeitung eine neue Ausgabe der Zeitschrift «Tabasco» produziert.

Schulleiter Andreas Aebi erklärt: «Die Neuntklässler konnten sich im Deutsch zwischen Schülerzeitung oder Kurzgeschichten entscheiden.» Das gewählte Thema sei dann während mehrerer Monate in den vier wöchentlichen Deutschlektionen behandelt worden.

Und die Zeitung lässt sich sehen: 40 Seiten umfasst das Werk, an dem 24 Redaktoren sowie 5 Gastautorinnenen mitgearbeitet haben. Darin werden sowohl Themen aus der Lebenswelt der Jugendlichen als auch allgemeine Begebenheiten beleuchtet. Ersteres schlägt sich etwa in einem Interview nieder, das drei Schülerinnen mit ihrem kürzlich nach Kanada ausgewanderten Kollegen geführt haben. Letzteres zeigt sich in einem Beitrag mit dem Titel «Wie viel EU braucht die Schweiz?», in dem auch ein Langnauer Parlamentarier sowie ein Exekutivmitglied zu Wort kommen.

Berner Zeitung

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