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Emotionen an der letzten GV

Forst-LängenbühlEs

Weisses Hemd, rote Krawatte, im Hintergrund die Schweizer Fahne und die Fahne der neuen Gemeinde Forst-Längenbühl. So trat Gemeindepräsident Hans Burkhalter am Donnerstagabend zum letzten Mal vor die Bürgerinnen und Bürger. 80 Stimmberechtigte und 20 Gäste waren in die Mehrzweckhalle gekommen, um bei seiner Verabschiedung an einer emotionalen Gemeindeversammlung dabei zu sein. Ende Jahr ist die politische Karriere von Hans Burkhalter zu Ende. Seit seiner Wahl in den Gemeinderat von Forst 1995 hat er sich zuerst für diese Gemeinde, danach gemeinsam mit Marlise Rytz, der damaligen Gemeindepräsidentin von Längenbühl, für die Fusion der beiden Gemeinden und zum Schluss während vier Jahren für die neue Gemeinde eingesetzt. Sein Nachfolger Kurt Kindler sagte dazu: «Hans, du warst in all den Jahren ein unermüdlicher Schaffer, stets volksnah und voller Emotionen jeder Gattung, dafür danken wir dir!» Diesen Dank drückten die Anwesenden an der Gemeindeversammlung mit einer stehenden Ovation und der Jodlerklub Bärgarve mit urchigem Jodelgesang aus. «Öpper mues es ja mache» «Wenn wir keinen vierten Gemeinderat finden, werden bald andere bestimmen, was in unserer Gemeinde geschieht.» Mit diesem Votum warb der neue Gemeindepräsident Kurt Kindler für den vakanten Sitz im Gemeinderat von Forst-Längenbühl. Danach ging es schnell. Bereits der zweite Vorschlag aus den Reihen der Gemeindeversammlung war erfolgreich. «Öpper mues es ja mache!» Mit diesem Satz beförderte sich Hans Rudolf Wenger, «bim Wald», direkt in den Gemeinderat. Er wurde einstimmig gewählt. Sein Applaus galt auch den Ratsmitgliedern Kurt Kindler (bisher), Hans-Ueli Wenger (bisher), Peter Blank und Hans Peter Rytz (neu, beide bereits vor der GV still gewählt). Alle Geschäfte genehmigt An seiner letzten Gemeindeversammlung hatte Hans Burkhalter zehn Traktanden vorzustellen. Nach der Versammlung zeigte er sich erfreut, dass alle Geschäfte genehmigt wurden. Die Kantonsstrasse zwischen dem Pförtner beim Schulhaus und der Einmündung von der Siedlung «Chalbermoos» wird saniert. Gleichzeitig wird ein Gehweg bis zum Gasthof Grizzlybär gebaut, und die Strassenquerung des sogenannten Seebachs, dem Auslauf des Dittligsees, soll erneuert werden. Die notwendigen Bruttokredite von je 80000 Franken wurden ohne Gegenstimme genehmigt. Ebenfalls gutgeheissen wurde ein Planungskredit von 40000 Franken für die Machbarkeitsstudie «Seebach». Mit 62 Ja, 11 Nein und 7 Enthaltungen genehmigten die Stimmbürger auch die neue Ortsplanung. Ebenfalls ein Ja erhielten das neue Personalreglement und die Aufhebung des Feuerwehrreglementes. Forst-Längenbühl schliesst sich der Feuerwehr Uetendorf plus an. Der Voranschlag 2011 mit einem Defizit von 48990 Franken wurde einstimmig gutgeheissen. Debora Stulz >

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