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Erfolgreiche Integration durch gereiften Saaner Käse

Im Rahmen des Programmes «Powerstation Art» trafen sich heuer holländische und Schweizer Kinder in der Käsekathedrale in Bissen bei Gstaad. Im Zentrum stand wiederum die Integration in die Gesellschaft durch Kreativität.

Vor vier Jahren wurde das Projekt «Powerstation Art» ins Leben gerufen. Das bilaterale Kulturprogramm zwischen der Schweiz und Holland soll als Verständigungsmittel und als Mittel der Integration stehen. Je sieben zweijährige Kinder (mit schweizerischen, niederländischen, mazedonischen, türkischen, surinamischen, irakischen und tibetanischen Wurzeln aus beiden Ländern) wurden im Jahr 2006 gemeinsam mit ihren Eltern nach Gstaad eingeladen, wo sie auf dem Eggli die Herstellung eines Käses verfolgen durften. Nach der Fertigstellung wurden die 14 Namen in den Käse eingeritzt. Aus einer alten Tradition aus einem Bergdorf im Wallis geht hervor, dass bei der Geburt eines Kindes ein Käse gemacht wurde, dessen Reifeprozess parallel zum Lebensweg des Kindes verlaufen würde. Das Projekt in Gstaad läuft daher getreu der Tradition bis zur Mündigkeit der «Powerkinder» 2022; bis der Käse gereift ist. Alle zwei Jahre wieder Nach 2006 und 2008 trafen sich heuer die «Powerkinder» mit weiteren Schülern aus der Rütti, mit welchen sie bastelten und per Kutsche zur Käsekathedrale fuhren. Dort begutachteten sie ihren Käse. Vize-Gemeindepräsident Toni von Grünigen begrüsste die Kinder und Eltern herzlich. «Gemeinsam wird gebastelt und gespielt; es wird Znüni gegessen und geplaudert – auch wenn ihr euch nicht alle kennt und verschiedene Sprachen sprecht», anerkannte Toni von Grünigen. Auch der Bürgermeister Alber de Hoop aus Ameland übermittelte eine briefliche Grussbotschaft. Nächstes Jahr soll ein Treffen in Ameland stattfinden, auf welches sich die mittlerweile 6-Jährigen schon sehr freuen. «Ziel ist es, den völkerverbindenden und kulturübergreifenden Dialog auszuweiten auf die Schulklassen aller Kinder», wurden die nächsten Schritte von den Projektleitern definiert. Luzia Kunz/pd •www.powerstationart.ch>

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