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Ergiebige Diskussionen am 2. Berner Sozialgipfel

TagungRund 180 Interessierte trafen sich gestern am

Am gestrigen 2.Berner Sozialgipfel trafen sich rund 180 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und von sozialen Institutionen. Sie besuchten Referate und diskutierten in Workshops die Themenbereiche Bildung und Armut, Wirtschaft und Armut, Gesundheit und Armut sowie Familie und Armut, wie die Gesundheits- und Fürsorgedirektion gestern mitteilte. Die Tagung eröffneten Erziehungsdirektor Bernhard Pulver und Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud. In der Sozialpolitik bestand Konsens darin, die bestehenden Angebote besser zu vernetzen und allfällige Lücken mit Bedarfsleistungen gezielt zu schliessen. Im Vordergrund standen die Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien, Zuschüsse für Alleinerziehende und Mietzinsbeihilfen. Über die bereichsübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema Armut und die aktiven Diskussionen in den Workshops sowie die Vielfalt der erarbeiteten Massnahmen zeigte sich Regierungsrat Philippe Perrenoud am Schluss der Tagung erfreut: «Die vorgeschlagenen Massnahmen sind eine gute Grundlage für den Massnahmenplan.» Ein solches Paket mit nachhaltigen Massnahmen will der Regierungsrat bis Ende 2012 erarbeiten und anschliessend dem Grossen Rat unterbreiten. Denn Armut im Kanton Bern ist Realität. Das haben die beiden 2008 und 2010 veröffentlichten Sozialberichte mit dem Titel «Armut im Kanton Bern» gezeigt. Rund 97000 Menschen, davon 22000 Kinder, leben in prekären finanziellen Verhältnissen. Daher hat der Regierungsrat die Verhinderung und Bekämpfung der Armut als Schwerpunkt in sein Legislaturprogramm 2011 bis 2014 aufgenommen. pd>

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