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Erinnerungen an einen Fall in Steffisburg

Beim mysteriösen Floss-Fund am Wochenende in Unterseen werden Erinnerungen an einen anderen Fall wach, der sich vor fünf Jahren in Steffisburg abgespielt hat: In der Nacht auf den 19. Juni 2006 setzte eine 40-jährige Frau aus einem Heimberger Wohnquartier ihr Baby in der Aare aus. Die Polizei fand die Leiche des Säuglings bei der Einmündung des Mühlebachs in die Aare in Steffisburg. Sein Körper hatte sich im Widerwasser in dichtem Brombeergestrüpp verfangen. Die Frau litt unter starken Depressionen, die immer wieder ausbrachen. Vor ihrer Tat schrieb sie mehrere Abschiedsbriefe. Nach der Tat versuchte sie vergeblich, sich mit einem Küchenmesser das Leben zu nehmen. Im Lerchenfeld legte sie sich in der selben Nacht auf die Gleise, um sich von einem Zug überfahren zu lassen. Auch dieser Suizidversuch misslang. Das Gericht sprach die Frau ein Jahr später frei. Die Frau sei zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig gewesen.ddt>

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