Zum Hauptinhalt springen

Es gab «Abartiges» zu sehen

GstaadDie Thematik «abartig» des Lehrlingswettbewerbs an der Gstaader Messe wurde auf verschiedenste Art und Weise interpretiert und wiedergegeben. Der Sieger war gar «abortig».

Ab von der Art sollten die Werke der Wettbewerbsteilnehmer sein. Und das waren sie auch: ein Bauernhof mit Pinguinen, ein Bett, das nicht wirklich zum Schlafen animiert, oder eine Autohaube, auf welcher ein Spiegelei gebraten werden kann. Die Ideen der 44 teilnehmenden Lehrlinge schienen unbegrenzt, nebst «abartig» schön, lustig und positiv auch «abartig» im negativen Sinn: Die Themen Klimaerwärmung, Weltpolitik oder soziale Ungleichheit wurden dargestellt. «Wir haben uns im Können der Jungen nicht getäuscht», sagte die Wettbewerbsverantwortliche Annabel Zingre, die im Vorfeld befürchtete, die Lehrlinge mit der Thematik allenfalls zu überfordern. «Abortiges» WC Eine elfköpfige Jury bewertete die Werke nach der Aussagekraft in Bezug zum Thema, nach dem Gesamteindruck und der Präsentation, der Sauberkeit sowie nach Kreativität und Innovation. Der Sieger wurde dabei eindeutig gekürt: Die Kloschüssel, die in eine Snackbar umgewandelt wurde, war der Jury abartig genug. Simon Mösching, Lehrling der Zingre Chaletbau AG, holte sich damit den ersten Platz und zudem auch den Sieg in der neu geschaffenen Kategorie Publikumsfavorit. Den Teamwettbewerb sicherten sich Kilian Hauswirth von der Schreinerei Galler AG und Sandro Reichenbach von der BKW mit ihrer elektronisch zu öffnenden Bar «Auf- und ab‹art›». «Jeder Einzelne ist ein Gewinner», sagte Annabel Zingre bei der Preisverleihung. «Im Saanenland gibt es 300 Lehrlinge, und ihr hattet den Mut, euch einer Jury zu stellen.» Alle Lernenden erhielten deshalb einen Preis. Abartiger Sportler Als besonderer Gast trat an der Rangverkündigung der Olympiasieger im Skicross, Mike Schmid, auf. Er zeigte sich «abartig» positiv und porträtierte seine Sportart aus Sicht der «abartig» schönen Gefühle, die man dabei empfinde. Gefragt nach dem abartigsten Geschenk, das er jemals erhalten habe, antwortete er, dass eine Strasse in Frutigen nach ihm benannt worden sei. Von den Verantwortlichen des Lehrlingswettbewerbs erhielt er die «Miss Abartig», eine Kleiderpuppe, geschenkt. «Die mault jedenfalls nicht», kommentierte Mike Schmid mit einem Schmunzeln und klemmte sie sich unter den Arm. Luzia KunzBilder des Lehrlingswettbewerbs unter: www.gstaadermesse.ch. >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch