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«Es war ein klares Foulspiel»

fussballDem Siegestor von Stoke City war eine Regelwidrigkeit vorausgegangen. Dies bestätigte das «Opfer» Nicolas Schindelholz nach dem Match.

Von Stoke City sagt man, dass dieses Teams als eines der härtesten in der englischen Premier League zählt. Nun, überhart spielten die Engländer in der Arena Thun nicht. Im Gegenteil, die Thuner hielten frech dagegen und verursachten praktisch gleichviele Foulspiele wie der Gegner. «Aber im Gegensatz zu vielen Spielen in der Meisterschaft haben uns die Ideen gefehlt», sagte Abwehrspieler Nicolas Schindelholz. Diese wären nötig gewesen, um gegen die starke Abwehr zu Torchancen zu kommen. «Typisch englisch halt, wie sie schnörkellos gespielt hat», sagte Schindelholz zur Spielart der Hintermannschaft von Stoke. «Sie gehen in den Zweikämpfen überhaupt keine Risiken ein und in Sachen Kopfballstärke sind sie uns weit voraus». Irreguläres Tor Wie abgebrüht Stoke im entscheidenden Moment war, zeigte sich beim Siegestor. Der kraftvolle Kenwyne Jones hatte sich gegen Schindelholz an der Strafraumgrenze den hohen Ball mit unerlaubten Mitteln erkämpft, diesen Dany Pugh aufgelegt, der David Da Costa mit seinem Flachschuss keine Chance liess. «Dieses Tor hätte niemals zählen dürfen. Es war ein klares Foulspiel, Jones hat mich in den Rücken gestossen», sagte Schindelholz zur entscheidenden Szene. Auch sonst hätten die Stoke-Spieler praktisch bei jedem Zweikampf mit unerlaubten Mitteln (Ellenbogen) gearbeitet. Darauf müsse man sich auch beim Rückspiel gefasst machen. «Aber wir geben noch längst nicht auf», sagt er. Die Enttäuschung über die 1. Niederlage in der Ära Challandes sass tief. Bei Trainer Bernard Challandes und auch bei den Spielern, die sich meist wortlos an den wartenden Journalisten in die Kabine zurückzogen. In Sachen Fairplay gibt es doch noch Erfreuliches für den FC Thun zu berichten. Die Thuner waren in der letzten Saison die fairste Mannschaft in der Liga. Die Siegprämie von 100 000 Franken wird in die Nachwuchsarbeit investiert.. Peter Voegeli>

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