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Evento: Nebulöse Kostenbezifferung

Die offiziell kommunizierten Betriebskosten der Informatik rund um die umstrittene Software Evento sind gelinde ausgedrückt intransparent. Denn die effektiven Betriebskosten sind wesentlich höher als offiziell beziffert. In der Medienmitteilung der Berner Regierung vom letzten Januar stand, für den Betrieb von Evento habe die Regierung ab 2010 einen jährlich wiederkehrender Kredit von 1,2 Millionen Franken gesprochen. Theo Ninck, Vorsteher des Amtes für Mittelschulen und Berufsbildung, bestätigte letzte Woche gegenüber dieser Zeitung schriftlich: «Künftig kosten Betrieb, Weiterentwicklung sowie die zentralen Rechenzentrumsleistungen pro Jahr 1,2 Millionen Franken». In diesen 1,2 Millionen Franken Betriebskosten sind aber bloss jährlich wiederkehrende Zahlungen an den Hersteller der Software sowie Serverkosten enthalten. Nicht enthalten sind hingegen die Lohnkosten der bei der Erziehungsdirektion für Evento zuständigen Informatikteams, wie die Verwaltung einräumt. Das Team ist mit rund acht Vollzeitstellen bestückt. Die effektiven jährlichen Betriebskosten samt Löhnen dürften deshalb statt 1,2 Millionen Franken gut und gerne zwei Millionen Franken betragen. ma >

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