Zum Hauptinhalt springen

Fahnenschwingen und eine eingeflogene Torte zum 30sten

Saanen1981 wurde mit dem Bau des Hotels Steigenberger Pionierarbeit geleistet. Nicht nur seine Form ist einzigartig; auch war es das erste Kettenhotel in der Region. Heuer feiert das Viersternhaus nun den 30.Geburtstag.

«Früher war man gegenüber der Kettenhotellerie skeptisch», erzählt der Vorsitzende des Hoteliervereins Gstaad-Saanenland, Christian Hoefliger, an der Feier zum 30.Geburtstag des Steigenberger Alpenhotel und Spa. «Wenn man heute aber weiss, wie wichtig ein Betrieb im 3- bis 4-Stern-Segment für die Region ist, umso dankbarer ist man, dass es das Steigenberger gibt. Mit 134 Zimmern und insgesamt 244 Betten ist es ein grosser Baustein unserer Region.» Laut dem Direktor des Hotels, Ferdinand T. Salverda, konnte das Seminarhotel in den 30 Jahren 3,5 Millionen Franken Kurtaxe ins Tal bringen und fast eine Million Übernachtungen konnten verbucht werden. Das Hotel, das im äusseren Erscheinungsbild mit Chaletstil sein Volumen nicht erahnen lässt, ist im Saanenland einzigartig. Es liegt erhöht über dem Saanendorf und ermöglicht den Gästen damit einen herrlichen Ausblick und das Gefühl, in einem heimeligen Chalet zu übernachten. Der Direktor ist wieder da Der Holländer Ferdinand T. Salverda leitet das Steigenberger seit September 2010 und kennt das Hotel trotzdem besser als jeder andere. Denn er arbeitete bereits 1988/1989 hier und hat laut eigenen Angaben sein Herz daran verloren. Obwohl er in den Folgejahren noch im Solbadhotel Ermitage in Schönried, im Grand Hotel Bellevue in Gstaad – wo er mit 30 Jahren einer der jüngsten Direktoren war – , im Grand Hotel Park in Gstaad sowie in Hotels im Thurgau, im Toggenburg und in Meiringen tätig war, fand er den Weg wieder ins Steigenberger. «Es war Zufall, Schicksal oder ein Glücksfall, dass ich im April 2010 mitbekommen habe, dass die Stelle als Direktor wieder frei werden würde», sagt der 48-Jährige. Nur vier Monate später nahm er seine Arbeit auf der Halten auf. «Ich habe emotional das Steigenberger nie verlassen», erklärt er. «Das Hotel und das Saanenland liegen mir am Herzen.» Ein gebührendes Fest Das Jubiläum wurde nach einer Fahrt zum Lauenensee am Nachmittag, am Abend mit Köstlichkeiten aus den fünf Ländern, in welchen Hotels der Steigenberger-Kette ansässig sind, und viel Schweizer Tradition gefeiert. Talerschwingen, Treicheln, Handorgelspielen und Alphornblasen begleiteten langjährige Gäste, Einheimische und ehemalige Direktoren durch den Abend. Der Direktor selbst zeigte sein Können im Fahnenschwingen. Die zu jedem runden Geburtstag obligate Torte – in diesem Jahr mit 12 Etagen – wurde spektakulär mit dem Helikopter eingeflogen. Zukunftspläne hat Ferdinand T. Salverda auch: Nachdem der Spa-Bereich ausgebaut wurde, sollen nun die Zimmer und Korridore Schritt für Schritt erneuert werden. Ein grösserer Umbau mit einer temporären Schliessung des Hotels sei aber nicht geplant. «Das Hotel war in den 30 Jahren nie lange geschlossen», erzählt der Direktor. Luzia Kunzwww.gstaad.steigenberger.com>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch