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fallbeispiel

Hilterfingen Von Roland Schuck war schon zu lesen: Er probierte bei einem Akustiker diverse Hörgeräte aus, wurde aber mit keinem so richtig warm. Kalt über den Rücken lief es dem 70-Jährigen beim Anblick der Offerte: 6369 Franken für zwei Hörgeräte plus 2145 Franken für die Dienstleistungspauschale, samt Mehrwertsteuer und Zusatzkosten ergibt das ein Total von 9315 Franken. Der pensionierte Garagier suchte darauf günstigere Alternativen und fand in einer Apotheke ein passendes Gerät. Kostenpunkt: 790 Franken für zwei Geräte – und dies ohne Dienstleistungspauschale (Ausgabe vom 18.November 2010). Trotzdem hat Roland Schuck vom Akustiker eine Rechnung von 828 Franken erhalten für das Testen der verschiedenen Geräte. Die AHV weigert sich nun, diese Kosten zu vergüten, obwohl Roland Schuck von der IV eine schriftliche Kostengutsprache von 1626 Franken hatte und die IV auch wusste, dass Roland Schuck günstigere Geräte bei Amavita besorgt hatte. Hätte sich Roland Schuck beim Akustiker für das teurere Gerät entschieden, wäre ihm das Ganze günstiger gekommen. Dafür hätte die AHV mehr Geld ausgeben müssen. Dies galt bisher. Ab morgen Freitag werden Hörgeschädigte nicht mehr bestraft, wenn sie sich für ein günstigeres Gerät entscheiden.cch>

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