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Fast den Ast abgesägt

Viel Skepsis schlug dem Tram Region Bern von bürgerlichen Könizer Politikern entgegen. Fast hätten sie den Könizer Ast abgesägt. Gut, dass das nicht gelungen ist. «Unausgereift» sei das Monsterprojekt Tram Region Bern, bemängelten SVP, FDP und BDP. Plötzlich hatten sie in den letzten Wochen viele Ideen, wie die Region der Pendlerflut Herr werden solle. Dies, nachdem Experten jahrelang Verkehrsszenarien durchgespielt hatten und zum Schluss kamen: Das Tram kann die Pendlerströme am effizientesten aufnehmen. Aus der Hüfte geschossen nannten die Bürgerlichen Alternativen wie den Einsatz von Doppelgelenkbussen – die nachweislich ein Viertel weniger Passagiere aufnehmen und in einem viel zu dichten Takt fahren müssten. Solche Vorschläge in letzter Minute sind tatsächlich unausgereift. Dank dem Ja bleibt das Tram ein gemeinsames Projekt der drei einwohnerstärksten Regionsgemeinden Bern, Köniz und Ostermundigen. Jetzt können die Experten die Details ausarbeiten. Ob diese überzeugen oder unausgereift sind, dürfen die Stimmberechtigten 2013 an der Urne selber entscheiden. Mail: katharina.merkle@ bernerzeitung.ch Diskussion: blog.bernerzeitung.ch/ leserblog>

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