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FDP in Bedrängnis

Reaktion Dass CVP und BDP vorerst unverbindlich weiterflirten wollen, bringt den Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen auf die Palme: «Das ist ein Gebastel, das einzig zur Rettung des Bundesratssitzes von Eveline Widmer-Schlumpf dient.» Seine Rage ist verständlich, könnte eine Wiederwahl der BDP-Magistratin auf Kosten eines FDP-Sitzes gehen. Wasserfallen erinnert an die Bundesratswahlen vor vier Jahren: «Da hat uns die CVP vorgehalten, dass wir den Wähleranteil der Liberalen nicht zum unsrigen addieren dürften. Im Gegensatz zu CVP und BDP, die nun ihre Wähleranteile zusammenrechnen, hatten wir immerhin eine gemeinsame Fraktion.» Danach sei es ja gar zur Fusion gekommen – «das ist Lichtjahre vom aktuellen Mitteexperiment entfernt». In der Pflicht steht für Wasserfallen nun die SP, haben ihre Spitzenpolitiker doch bis letzte Woche von CVP und BDP verbindliche Aussagen zur Zusammenarbeit verlangt: «Wenn die SP nach den gestrigen unverbindlichen Aussagen von CVP und BDP weiterhin Eveline Widmer-Schlumpf unterstützt, wird sie wortbrüchig.» Die SP solle daran denken, dass sie «jahrelang auf das Wohlwollen der Bürgerlichen» angewiesen war. «Jetzt, wo sie erstmals eine tragende Rolle bei Bundesratswahlen spielt, sollte die SP ihre Verantwortung wahrnehmen», so Wasserfallen. Er habe die SP-Frau Simonetta Sommaruga auch gewählt – «nicht weil mir ihre Politik besonders gefiele, sondern wegen der Konkordanz». Es gelte jetzt die Konkordanz zu stützen und einen SVP-Vertreter anstelle von Widmer-Schlumpf zu wählen.azu>

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