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FDP lanciert Eicher und Schmidt

Wahlen 2012Die Stadtberner FDP hat zwei Kandidaten für den Gemeinderat gefunden. Fraktionspräsident Bernhard Eicher und Stadtrat Alexandre Schmidt stehen zur Verfügung. Nominiert wird am 23.Januar.

Eigentlich hatte die FDP Zeit genug. Bereits am 11. März 2011 kündigte Gemeinderätin Barbara Hayoz ihren Rückzug aus der Politik an. Die aussichtsreichsten Anwärter, Nationalrat Christian Wasserfallen und Grossrat Philippe Müller, zogen sich aber zurück. Nun sollen der erst 29-jährige Fraktionspräsident Bernhard Eicher und der 41-jährige Stadtrat Alexandre Schmidt für die FDP die Kastanien aus dem Feuer holen. Sie werden von der Parteileitung vorgeschlagen. «Hauptziel ist ein bürgerlicher Sitz», sagt Parteipräsidentin Dolores Dana. Und natürlich wolle die FDP ihren Sitz verteidigen. Die Chancen, dass die Mitglieder am 23.Januar eine gemeinsame Liste mit der SVP beschliessen, stünden gut. «Höher als 50 Prozent», schätzt Dana. Am selben Datum werden die Gemeinderatskandidaten nominiert. Zweckbündnis mit SVP Die Ausgangslage sei für beide bürgerlichen Parteien dieselbe, da niemand mit einem Bisherigenbonus antrete, so Dana. Abgemacht ist, dass beide Parteien je zwei Linien belegen und die fünfte einem Quereinsteiger offenstünde. Das Zweckbündnis ist auch für die beiden Kandidaten okay. Eicher pariert Bedenken zu seinem Alter: «Das Alter allein ist noch keine Qualifikation. Ein Regierungsmitglied muss über eine schnelle Auffassungsgabe, Talent zum Kommunizieren und Visionen haben.» All dies traut sich der Firmenkundenberater der Berner Kantonalbank zu. Schmidt ist seit 2008 Direktor der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, der ältesten Anstalt des Bundes, wie er ausführt. In dieser Funktion steht er 140 Angestellten vor. Parteipräsidentin Dana will nichts wissen von einem bisher verkorksten Start für die kommenden Wahlen im Spätherbst: «Wir sind die ersten, die Kandidaten nominieren», bemerkt sie. Das Scheitern der als Wahllokomotive gedachten Initiative für eine Fussgängerzone in der oberen Altstadt wischt sie beiseite. Dana hat andere Pfeile im Köcher: «Unter rot-grüner Vorherrschaft verlottern öffentliche Anlagen», sagt sie mit Blick auf das Freibad Weyerli, das Hallenbad Muubeeri, die Freizeitanlage Ka-We-De und Schulhäuser. Vorschriften würden gegenüber Gewerblern schikanös ausgelegt, etwa beim Mehrweggeschirr. Zudem müssten Arbeitsplätze erhalten werden. Bernhard Eicher sähe Bern gerne als Vorreiterin im Bereich Cleantech. Zeitgleich mit der FDP will auch die SVP ihre Kandidaten nominieren. Interesse bekundet Stadtrat Ruedi Friedli. Parteipräsident Peter Bernasconi sprach von weiteren Interessenten, verriet aber bisher nicht, welche.cab>

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