Zum Hauptinhalt springen

Fernwärmeverbund auf dem Prüfstand

BipperamtAm Wochenende befinden Oberbipp, Wangen und Wiedlisbach an der Urne über die Realisierung

Während sich die Berner am Abstimmungswochenende zur Atomkraft äussern, sind die Bipperämter schon einen Schritt weiter. Sie stimmen über den Fernwärmeverbund ab – ein 16,75-Millionen-Projekt, das erneuerbare Energie produziert. Und darum gehts konkret: Bei der Kläranlage Wangen-Wiedlisbach ist der Bau einer Zentrale vorgesehen. Von dort sollen die Klärgase genutzt werden und die gewonnene Wärme über ein neues Leitungsnetz zu den Verbrauchern gelangen. Sechs sagten schon Ja Die Kosten sind auf fast 17 Millionen Franken veranschlagt. Träger ist der Gemeindeverband der Abwasserregion Wangen-Wiedlisbach. Dem Verband gehören neun Gemeinden an. Sechs haben dem Verbund schon an ihren Gemeindeversammlungen zugestimmt: Walliswil-Wangen, Walliswil-Bipp, Wangenried, Rumisberg, Farnern und Wolfisberg. Die drei grössten Verbandsgemeinden – Oberbipp, Wangen und Wiedlisbach – entscheiden jetzt an der Urne. Gemeinden profitieren Dabei stimmen die Gemeinden nicht über einen Kostenbeitrag ab, sondern über die Übernahme einer subsidiären Haftung. Ein Beispiel: Wiedlisbach haftet aufgrund seiner Grösse mit knapp 6Millionen Franken (35,6 Prozent). Dieser Betrag müsste aber nur im Falle eines Konkurses geleistet werden. Resultiert hingegen ein Gewinn, kommt der den Gemeinden in Form von tieferen Abwassergebühren zugute. Fritz Obi, Präsident des Gemeindeverbandes, ist zuversichtlich, dass der Fernwärmeverbund auch die letzten drei Hürden nimmt. «Das Projekt ist nicht bestritten», hat er an den zahlreichen Orientierungsanlässen erfahren. «Und bei der Haftung sind wir bestrebt, das Risiko so klein wie möglich zu halten.» Stefan Aerni>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch