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Festival startet unglücklich

GstaadEin vielversprechendes Programm des New Year Festival in Gstaad fing traurig an. Gleich der allererste Anlass fiel aus.

Mit einem «Festivalino» für Kinder sollte das vielseitige und erschwingliche New Year Festival beginnen. Mütter und Kinder standen jedoch vor verschlossener Tür. Ein Zettelhinweis: «Das Konzert findet nicht statt.» Wie die Organisatorin, Caroline Murat, auf Anfrage mitteilte, waren beide Interpreten erkrankt. Das zweite Programm auf der Kunsteisbahn des Parkhotels fing mit einer massiven Verspätung an. Nelson Monfort präsentierte den Eiskunstläufer Alban Pré-aubert, der zu Musik von Franz Schubert und Maxim Rodriguez einen anmutigen und auch sehr anspruchsvollen Eistanz ausführte, choreografisch raffiniert und künstlerisch beeindruckend. Die Wege zur Eisbahn waren mit Pechfackeln gesäumt, was das Romantische an der ganzen Eis-show unterstrich. Da war alles gutDas Abendkonzert in der Kirche Lauenen war pünktlich und gelang aufs Feinste. Bestand das Publikum bei der Kunsteisbahn noch aus Insidern, so fanden doch etliche Einheimische den Weg zum Kirchenkonzert. Das Ensemble Il Gene Barocco mit Miriam Albano (Sopran), den Flötisten Gregorio Carraro und Matteo Gemolo, Mauro Spinazzè (Violine), Michaela Gardini (Cello) und Fabiano Merlante (Tiorba) begeisterte mit Barockmusik auf alten Instrumenten. Gespielt wurden Werke von Vivaldi, Monteverdi, Caldara und Veracini. Verwöhnte Konzertgänger äusserten sich spontan dazu, es sei etwas vom Allerschönsten gewesen, das sie je gehört hätten. In diesem Sinne steigen die Erwartungen an das weitere Programm. Das Festival dauert noch bis zum 7.Januar. Lotte Brenner>

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