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Feuz muss ins Stechen

Ski alpinHeute werden vier Startplätze für den Riesen-

In der obersten Etage des Zürcher Swisscom-Towers orientieren die Swiss-Ski-Verantwortlichen über die Saisonziele und den alpinen Weltcupauftakt von nächstem Wochenende in Sölden. 15 Stockwerke über dem Erdboden ist die Aussicht vorzüglich – das Adjektiv soll künftig auch für die Leistungen der Schweizer verwendet werden können. Osi Inglin, Cheftrainer der Männer, spricht von einer wichtigen Saison – weil im Hinblick auf die WM 2013 in Schladming und die Olympischen Spiele in Sotschi «die Aufstellungen gemacht werden». Jene für den Riesenslalom in acht Tagen soll am heutigen Mittag festgelegt werden, am Morgen stehen gemäss Inglin «Vergleichsläufe» auf dem Programm. Carlo Janka, Didier Cuche, Marc Berthod, Sandro Viletta und Daniel Albrecht sind gesetzt; der Emmentaler Beat Feuz kämpft mit sechs Teamkollegen um vier freie Startplätze. Derweil die Männer im Kampf um die grosse Kristallkugel eine prägende Rolle spielen dürften, sofern Carlo Janka seine Rückenprobleme unter Kontrolle kriegt, lastet der Druck bei den Frauen auf den Speedfahrerinnen. Gering ist dieser nicht, wie der von Mauro Pini präsentierten Vorgabe entnommen werden kann: «Mindestens zehn Podestplätze» verlangt der Chef. Den Riesenslalom in Sölden werden Lara Gut, Fabienne Suter, Dominique Gisin und Fränzi Aufdenblatten bestreiten. Letztere liess der kommenden Generation um Wendy Holdener in den Ausscheidungsläufen das Nachsehen. Leistungssportchef Dierk Beisel spricht über ein Projekt, welches sich um Wetterdaten wie Schneebeschaffenheit dreht und der Vorbereitung auf die klimatisch heiklen Spiele in Sotschi dienen soll. Er erwähnt den Rücktritt Nadia Stygers und würdigt deren Verdienste als Leaderin. Martin Rufeners Name fällt nicht – was trotz des nicht sonderlich harmonisch verlaufenen Abgangs erstaunt, feierten die Schweizer Männer unter der Regie des Berner Oberländers doch ihre grössten Erfolge seit den goldenen Achtzigerjahren.mjs >

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