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Finma zum Fall KPT

KrankenkasseWird den KPT-Verantwortlichen ein Berufsverbot auferlegt? Das Verfahren der Aufsichtsbehörde Finma zieht sich in die Länge.

Gespannt wartet man auf den Entscheid der Finanzmarktaufsicht Finma, wie es mit den KPT-Oberen, Verwaltungsratspräsident Walter Bosch, seinem Vize Bernhard Liechti und dem CEO Christoph Bangerter, weitergeht. Mitte Dezember hat die Finma gegen die drei Herren ein Gewährsverfahren eingeleitet. Sie will prüfen, ob die Verantwortlichen der KPT gegen das Versicherungsaufsichtsrecht verstossen haben. Bis Ende März sollte das Verfahren abgeschlossen sein, hiess es Mitte Dezember. Mittlerweile steht schon der Wonnemonat Mai vor der Tür. Weshalb ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen? «Es hat sich gegenüber dem ursprünglich angekündigten Fahrplan verzögert», erklärt Manfred Hüsler vom Finma-Generalsekretariat. Zum einen, weil bezüglich der Gewährsfragen mehrere Einzelpersonen und ihre Anwälte involviert seien. Zum anderen, weil die klärenden Fragen «komplex und technisch anforderungsreich» seien. Interessant zu wissen wäre, wer für die Anwaltskosten der drei Herren aufkommt: die Zusatzversicherung der KPT, die Betroffenen selber oder allenfalls eine Organhaftpflichtversicherung? KPT-Sprecher Reto Egloff gibt während des Verfahrens darüber keine Auskunft. Ende Juni 2010 wurde bekannt, dass die ehemalige Beamtenkasse, sie hiess einst «Krankenkasse des Personals des Bundes und der schweizerischen Transportanstalten», im Zusammenhang mit der Fusion mit der Zürcher Sanitas ihren Mitarbeitern Aktien der Zusatzversicherung für 600 Franken zurückkaufen wollte, die sie jedoch bloss zu 30 bis 40 Franken abgegeben hatte. Mit Abstand am meisten profitiert hätten die Verwaltungsräte und die Mitglieder der Geschäftsleitung. Sie hätten dabei im Schnitt über eine Million Franken verdient. cch>

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