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3500 Hühner verendet - Gebäude droht einzustürzen

Am frühen Samstagmorgen sind bei einem Brand in einer Pouletmasthalle in Ueberstorf rund 3500 Hühner verendet, obwohl das Feuer rasch gelöscht werden konnte. Die Masthalle droht nun einzustürzen.

In dieser Masthalle verendeten die 3500 Hühner. Wegen Einsturzgefahr ist sie abgesperrt.
In dieser Masthalle verendeten die 3500 Hühner. Wegen Einsturzgefahr ist sie abgesperrt.
Aldo Ellena

Der Alarm holte die Feuerwehrleute um 3.30 Uhr in der Nacht auf Samstag aus den Federn. Das Untergeschoss einer Pouletmasthalle im Bergli in Ueberstorf, das als Einstellhalle für Maschinen benützt wird, war in Brand geraten. 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ueberstorf sowie 10 Mitglieder der Stützpunktfeuerwehr Düdingen rückten sofort aus. Wie der Ueberstorfer Feuerwehrkommandant Anton Schmutz erklärte, hatte die Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle.

Ökonomieteil geschützt

«Im ersten Moment hatten wir Angst, dass das Feuer auf das Ökonomiegebäude übergreifen könnte», hält er fest. Dieses befinde sich etwa 20 Meter neben der Poulethalle. Doch die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen verhindern. Weshalb der Brand ausgebrochen war, ist noch nicht bekannt. «Wir versuchten, so viele Hühner wie nur möglich zu retten», sagt Barbara Wyssbrod, Präsidentin des Feuerwehrverbandes des Sensebezirks. Doch leider hätten nicht mehr viele gerettet werden können. «Es war happig, das mit ansehen zu müssen», meint sie.

Das Feuer im Untergeschoss führte gemäss Anton Schmutz zu einer enormen Hitzeentwicklung in der Poulethalle. So seien die rund 3500 Hühner durch die Hitze, den Rauch und aufgrund der giftigen Gase verendet. Verbrannt seien praktisch keine Tiere. Wie Barbara Wyssbrod erklärte, half die Feuerwehr der betroffenen Familie beim Entsorgen der toten Tiere. Die Kadaver wurden noch am Samstag sofort entsorgt und in die GZM nach Lyss gebracht, wie Telebärn berichtete. Dort werden sie zerkleinert, sterilisiert und zu Tiermehl und Tierfett verarbeitet.

Menschen seien keine verletzt worden, erklärt Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Vollständig zerstört wurden zwei Traktoren in der Einstellhalle.

Gebäude ist instabil

Eine Brandwache von 10 Einsatzkräften hat den Brandherd bis am Samstagmittag im Auge behalten. Danach wurde das Gebäude abgesperrt. «Wegen der starken Hitzeentwicklung ist die Statik nicht mehr gewährleistet», so Feuerwehrkommandant Anton Schmutz. Über die Höhe des Schadens konnte er sich noch nicht äussern.

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