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«Elvis et moi»-Affäre seit Montag vor Gericht

Zwei Männer und eine Frau müssen sich wegen Landfriedensbruch und einfacher Körperverletzung vor dem Bezirksgericht Saane verantworten. Sie bestreiten, 2008 die Freiburger Bar «Elvis et moi» verwüstet zu haben.

Überall Scherben und demoliertes Mobiliar: So sah die Freiburger Bar «Elvis et moi» unmittelbar nach dem Überfall vor vier Jahren aus.
Überall Scherben und demoliertes Mobiliar: So sah die Freiburger Bar «Elvis et moi» unmittelbar nach dem Überfall vor vier Jahren aus.
Vicent Murith/Lib

Fast genau vier Jahre nachdem die Freiburger Bar «Elvis et moi» von einer Gruppe Linksextremer verwüstet worden war, hat am Montag der Prozess gegen drei mutmassliche Mitglieder der Schlägerbande begonnen. Im Dezember waren in dem Fall 19 Personen zu Geldstrafen verurteilt worden.

Heute sind nur noch zwei Männer und eine Frau zwischen 27 und 29 Jahren übrig: ein Baumschulist, der seine Aussage verweigert und sich mehrmals zu herausfordernden Nickerchen hinreissen lässt; ein Elektroniker, der «gegen Rechtsextremismus» demonstrieren, aber keinesfalls randalieren wollte; und seine Freundin, die nicht einmal das wollte, stattdessen trotzig am Bahnhof gewartet haben will. Einzig die Barbesitzerin Valentine Jaquier macht stichhaltige Aussagen.

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