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Freiburg plant eigene Metro

750 Millionen Franken würde eine 12 Kilometer lange Metro von Belfaux nach Marly kosten. 2025 könnten die ersten Züge fahren. Aber die Finanzierung steht noch in den Sternen, und die ersten Reaktionen sind verhalten.

Sie soll entlastet werden: Die Bahnhofstrasse in Freiburg.
Sie soll entlastet werden: Die Bahnhofstrasse in Freiburg.
Vincent Murith

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe wollen eine unterirdische Verbindung für die Agglomeration Freiburg bauen. Das Metroprojekt klingt für viele zwar interessant, ist aber noch Zukunftsmusik. Die ersten Reaktionen fallen jedenfalls verhalten aus.

Eine zwölf Kilometer lange Metro zwischen Marly und Belfaux schwebt den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF vor. Nun müssen sie das Geld für das Grossprojekt suchen. Offenbar ist dieses schon weit über Planspiele hinaus. «Es ist auf jeden Fall realisierbar», sagt Martial Messeiller, Pressesprecher der TPF. Auch zu den Kosten seien Studien gemacht worden. «Im Vergleich mit anderen Projekten sind wir auf 750 Millionen Franken gekommen», so Messeiller. Inbegriffen sind auch Schätzungen zur geologischen Situation. «Aber zu Überraschungen kann es immer kommen», meint Martial Messeiller. Das Projekt sei teilweise vergleichbar mit der Stadtmetro in Lausanne. «Die automatisierte Technik wird dieselbe sein, doch die landschaftlichen Gegebenheiten sind natürlich völlig anders.»

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