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Freiburger Spitäler müssen sparen

Im Kanton Freiburg müssen am 1. September drei Spitäler mehrere Dienstleistungen streichen. So wird das Freiburger Kantonsspital 15 Betten stilllegen und in Tafers wird nachts und am Wochenende nicht mehr operiert.

Minus 15 Betten im Kantonsspital Freiburg: Das ist eine der geplanten Sparmassnahmen.
Minus 15 Betten im Kantonsspital Freiburg: Das ist eine der geplanten Sparmassnahmen.
Thomas Peter

Das hat der Verwaltungsrat des Freiburger Spitalnetzes HFR entschieden. Er hat zudem der Kantonsregierung beantragt, das Spital Châtel St-Denis zu schliessen, wie HFR am Mittwoch mitteilte. Die Schliessung von Spitälern liegt in der Kompetenz der Regierung. Gegen die Aufhebung des genannten Spitals wenden sich 7700 Personen mit einer Petition.

Der HFR-Verwaltungsrat begründet die Massnahmen mit dem für dieses Jahr drohenden Betriebsdefizit von 15 Millionen Franken. Die Einschnitte sollen den Verlust eindämmen und die finanzielle Lage der kommenden Jahre verbessern.

HFR betont in der Mitteilung, das Spitalnetz erfülle weiterhin alle Aufträge der kantonalen Spitalplanung. Alle bisherigen Dienstleistungen würden im Rahmen des Verbunds von sechs Spitälern weiterhin angeboten und zu Entlassungen komme es nicht. Das Personal muss aber unter Umständen einen anderen Arbeitsort in Kauf nehmen.

SDA

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