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Kiesgrube spaltet Dorf

Die IG «Kiesgrube Kerzers Nein» schrieb Staatsrat Godel, er sei vom Gemeinderat offenbar in grober Weise getäuscht worden.

Der seit Juli bestehenden IG «Kiesgrube Kerzers Nein» sind nach eigenen Angaben innert weniger Tage mehrere hundert Personen beigetreten. Einem Pressebericht entnehme man, dass der Staatsrat Kerzers mit dem Beitrag an die Umfahrungsstrasse und der Duldung der Kiesgrube offenbar ein Gegengeschäft nahelege. Jetzt schrieb die IG dem Staatsrat einen offenen Brief. «Es liegt uns daran, Ihnen mitzuteilen, dass Sie vom Gemeinderat Kerzers offenbar in grober Weise getäuscht worden sind, wenn Ihnen der Rat signalisiert haben sollte, dass die geplante Kiesgrube in Kerzers willkommen wäre. Das Gegenteil ist der Fall.»

Auf der einen Seite stünden Landeigentümer und Gemeinderat, die sich durch den in Aussicht gestellten Beitrag an die Umfahrungsstrasse offenbar hätten «kaufen lassen»; auf der anderen Seite die Bevölkerung, «die nicht bereit ist, für eine über Generationen dauernde Verschandelung der Landschaft und wegen eines historisch gesehen unbedeutenden Finanzbeitrags das Aussehen und Gedeihen des Dorfes zu opfern».

Die IG schreibt: «Wir sind überzeugt, dass sich der Gemeinderat nur rechtlich, nicht aber politisch legitimiert in positivem Sinn zur Kiesgrube geäussert hat.» Die IG sei wild entschlossen, die Kiesgrube mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen.

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