Zum Hauptinhalt springen

Kleine oder gar keine Auswahl bei der Gemeinderatswahl

Nur in der Hälfte aller Gemeinden Deutschfreiburgs kommt es am 20.März zu echten Gemeinderatswahlen. In 20 meist kleineren Orten gibt es stille Wahlen, in 5 Gemeinden hat es weniger Kandidaten als Sitze.

Nicht überall müssen Wahlzettel gezählt werden. In der Hälfte aller Gemeinden kommt es zu stillen Wahlen.
Nicht überall müssen Wahlzettel gezählt werden. In der Hälfte aller Gemeinden kommt es zu stillen Wahlen.
Aldo Ellena/FN

Das Amt als Gemeinderat hat wenig Anziehungskraft, besonders in den kleinen Gemeinden des Seebezirks. Bereits in den letzten Jahren konnten Vakanzen in der Exekutive nur mit viel Mühe besetzt werden. Und dieser Trend hat sich gestern Mittag, als die Eingabefrist für die Gemeinderatswahlen vom 20.März abgelaufen ist, bestätigt. Nur in 8 der 26 Gemeinden des Seebezirks kommt es zu echten Wahlen, wobei die Auswahl teilweise sehr klein ist mit nur einem Kandidaten mehr, als es Sitze hat. In 4 Gemeinden (Bärfischen, Bas-Vully, Gurwolf, Courlevon) hat es sogar weniger Kandidierende als Sitze. In Courlevon ist es besonders prekär, konnten doch nur zwei der fünf Sitze besetzt werden. In diesen Gemeinden kommt es am 20.März zu freien Wahlen, jeder ist wählbar. Ein zweiter Wahlgang ist wahrscheinlich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.