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Kritischer Winter für Bienen

Den Bienenvölkern drohen diesen Winter grosse Verluste. Die Zahl der Imker ist aber dank Fördermassnahmen stabil.

Honigbienen bei der Arbeit: Wenn das Bienensterben im gleichen Ausmass weitergeht, sieht es für nächsten Sommer schlecht aus mit Honig.
Honigbienen bei der Arbeit: Wenn das Bienensterben im gleichen Ausmass weitergeht, sieht es für nächsten Sommer schlecht aus mit Honig.

In einer schriftlichen Anfrage an den Staatsrat zeigt sich SP-Grossrätin Bernadette Hänni beunruhigt über den Rückgang der Bienenarten. Ebenfalls gehe die Anzahl der Imker zum Teil massiv zurück. Nun hat der Staatsrat geantwortet: Er schreibt, dass seit 25 Jahren die Varroamilbe Hauptursache für das Bienensterben ist, insbesondere im Winter. Der Winter 2010/2011 sei relativ gut verlaufen. Die laufende Saison werde jedoch gemäss Voraussagen katastrophal mit Verlusten in Höhe von 50 Prozent ausfallen. Dies ist ein nationales Phänomen, entsprechend bereite der Bund einen Bienengesundheitsdienst vor, schreibt der Staatsrat.

Der Kanton Freiburg ist aber wenig vom Rückgang der Imker betroffen, seit 2002 ist die Zahl stabil. Zusätzlich gewährt das Amt für Landwirtschaft Neuimkern seit drei Jahren eine Starthilfe von 1500 Franken. 80 Personen haben von dieser Unterstützung profitiert. Der Nachwuchs sei insofern gesichert, als die Grundkurse in beiden Sprachregionen sehr gut besucht seien, schreibt der Staatsrat.

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