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Neue Überwachungsstation geplant

Die Freiburger Spitalplanung sieht in Tafers vier Betten für die Überwachungspflege vor. Im Herbst soll es so weit sein.

Die geplante Überwachungspflegestation im Spital Tafers ist eine Einrichtung zwischen Intensivstation und normaler Abteilung, wie Raphael Kessler, Chefarzt Innere Medizin am Spital Tafers, auf Anfrage erklärt. «Es geht nicht darum, eine kleine Intensivstation zu bauen», betont er. Vielmehr können in Tafers durch die Einrichtung einer Überwachungspflegestation, analog zu jener in Riaz, künftig Patienten betreut werden, die einer ständigen Überwachung bedürfen. «Zum Beispiel Patienten mit einer Medikamentenvergiftung oder mit unklaren Brustschmerzen», erläutert Raphael Kessler. Damit sei eine systematische Verlegung ins Kantonsspital in Freiburg nicht mehr nötig.

Schwere Fälle in Freiburg

Wie die kantonale Direktion für Gesundheit und Soziales mitteilte, ermöglicht die Überwachungspflege mit technischem Monitoring die kontinuierliche Überwachung von Patienten, deren lebenswichtigen Organe nicht gefährdet sind. Die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung Intensiv- und Überwachungspflege im Kantonsspital bleibe gewährleistet. Schwere und komplexe Fälle würden weiterhin auf die Intensivpflegestation des Kantonsspitals verlegt.

Die neue Überwachungspflegestation mit vier Betten wird gemäss Raphael Kessler im heutigen Aufwachraum zu stehen kommen. Dieser muss entsprechend eingerichtet und der Aufwachraum in der Folge anderswo untergebracht werden.

Zusätzliches Personal

Die neue Einrichtung hat auch einen Zuwachs an Personal zur Folge. So werden bis zum Herbst 2010 zwei zusätzliche Assistenzärzte eingestellt sowie zehn volle Stellen im Fachpflegebereich geschaffen. «Wir können erst starten, wenn die Equipe beisammen ist», sagt Kessler im Hinblick auf die 24-Stunden-Betreuung.

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