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Neuer Anlauf für Fusion mit Kerzers

In zehn Tagen entscheidet die Gemeindeversammlung, ob Fräschels Fusionsverhandlungen mit Kerzers aufnehmen soll.

Soll Fräschels mit der grösseren Nachbargemeinde Kerzers fusionieren? Quelle: Google Streetview

Falls Fräschels einmal fusioniert, ist klar, mit wem: mit Kerzers. Denn Kerzers ist die einzige Nachbargemeinde, die wie Fräschels im Kanton Freiburg liegt. Alle anderen Gemeinden mit einer gemeinsamen Grenze liegen auf Boden des Kantons Bern. Zudem ist Fräschels mit Kerzers eng verbunden: In Belangen wie der Feuerwehr, der Schule oder der Abwasserreinigungsanlage ziehen die beiden Gemeinden am selben Strick.

Eine Fusion mit Kerzers war in Fräschels in den letzten Jahren mehrmals Thema: 2010 ­­kamen eine Arbeitsgruppe und der Gemeinderat zum Schluss, dass es für Fräschels keinen Grund gebe zu fusionieren. 2013 hiess es, die Fräschelser könnten im Folgejahr darüber abstimmen, ob der Gemeinderat mit dem grossen Nachbarn Kerzers Fusionsverhandlungen aufnehmen solle.

Dazu kam es aber nicht: 2014 legten die Gemeinden die Gespräche auf Eis. Die Gründe dafür lagen in der ­­Finanzlage und in den Kapazitäten von Kerzers. «Die aktuellen Schwerpunkte von Kerzers sind die Orts- und die Verkehrsplanung, die Finanzen sowie die mögliche Einführung eines Generalrats», war damals im Infoblatt von Fräschels zu lesen. Die Verhandlungen wurden auf unbestimmte Zeit verschoben.

Doch für das kleine Fräschels wird es immer schwieriger, Ämter zu besetzen. 2018 kündigte der Gemeinderat einen Fahrplan für eine allfällige Fusion an. Nun steht er: Am 22. Oktober entscheiden die Stimmbürger an einer Gemeindeversammlung, ob Fräschels Fusionsverhandlungen aufnehmen und eine Vereinbarung erstellen soll.

«2021 sind Gemeinderatswahlen angesagt. Wenn eine Fusion stattfinden soll, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, einen Entscheid zu treffen», heisst es in der Botschaft. Sagen die Fräschelser Ja zu den Verhandlungen, folgt im Frühling 2020 in beiden Gemeinden eine Urnenabstimmung.

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