Neugieriger Allesfresser

Kerzers

Fünf graue Vieraugenopossums waren Teil einer Wanderausstellung. Das Papiliorama hat die Beuteltierfamilie nun aufgenommen.

Die nachtaktiven, niedlichen Nagetiere haben nur ihr neues Revier im Nocturama. Quelle: Youtube/Papiliorama

Das Papiliorama in Kerzers hat neue Bewohner: Fünf graue Vieraugenopossums leben seit gut einer Woche im Nocturama. Die Familie habe sich gut eingelebt und sei sehr aktiv, teilt das Papiliorama mit. «Der Vater und zwei der Jungen sind Frühaufsteher und erkunden ihre Umgebung noch vor Einbruch der Nacht, während die Mutter mit dem dritten Jungen in ihrem Bau weiterschläft.» Die Eltern seien fast zweijährig, sagt Chantal Derungs, Biologin und Mitglied der Direktion. Die drei Jungtiere – alles Weibchen – seien Anfang Jahr auf die Welt gekommen.

Ausser in Kerzers gibt es die mausähnlichen Tiere nur im Moskauer Zoo zu sehen. Dies habe eine Recherche in der Datenbank der Euro­päischen Vereinigung von Zoos und Aquarien (EAZA) ergeben, sagt Derungs. Opossums würden nur sehr selten in Zoos gehalten.

Das Tropenhaus übernehme üblicherweise Tiere aus Zoos der EAZA, sagt Derungs. Die Vieraugenopossums seien dem Papiliorama von privater Seite angeboten worden. «Die Beuteltiere waren Teil einer Wanderausstellung über besondere Tierarten.» Für das Tropenhaus sei das Angebot eine interessante Gelegenheit gewesen. «Opossums stammen aus Zen­tral- und Südamerika und passen daher gut in unsere Kollektion. Zudem können wir den fünf Tieren ein gutes Zuhause bieten.»

Die Vieraugenopossums verdanken ihren Namen den beiden hellen Flecken über ihren Augen. Sie sind Allesfresser und können bis zu 33 Zentimeter lang sowie 700 Gramm schwer werden.

Freiburger Nachrichten

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