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Pflege für Laubfrosch und Unke

Bei der Staumauer Schiffenen liegt ein Amphibienlaichplatz von nationaler Bedeutung. Er soll besser gepflegt werden.

Das Gebiet auf der rechten Seite der Saane unterhalb der Staumauer Schiffenen ist im Inventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung aufgeführt. Ein neues Pflegekonzept soll helfen, die aussergewöhnlich grosse Vielfalt an Lebensräumen in dieser Zone aufrechtzuerhalten. Das Konzept ist vom Büro für Natur- und Landschaftsschutz in Zusammenarbeit mit dem Grundeigentümer, dem Groupe E, und der Armee als Nutzerin erarbeitet worden. «Das Gebiet ist vor dem Bau der Staumauer von Schiffenen regelmässig überschwemmt worden», erklärt Jacques Studer, dessen Ökobüro mit der Umsetzung des Konzeptes betraut wurde. Nach dem Bau der Staumauer konnten grosse Bäume wie Weiden oder Föhren Fuss fassen.

Sieben Amphibienarten sind in diesem Gebiet von rund zwei Hektaren nachgewiesen, darunter der Laubfrosch und die Gelbbauchunke. Bei der Erhaltung und Aufwertung des Lebensraums geht es darum, die durch den Bau der Staumauer verlorene Dynamik des Hochwassers wiederherzustellen. «Wir werden den Lebensraum regelmässig putzen», erläutert Jacques Studer. Dies beinhalte auch ein selektives Zurückschneiden der Bäume. Zudem werden kleine Tümpel eingerichtet, die den Gelbbauchunken als Laichgewässer dienen.

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