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Post schickt falsche Wahlbriefe

Im Saanebezirk haben 36000 Stimmberechtigte Couverts mit falschen Unterlagen für die kantonalen Wahlen erhalten.

Bei den falschen Couverts handelt es sich um nicht adressierte Sendungen mit Wahlpropaganda der Parteien.
Bei den falschen Couverts handelt es sich um nicht adressierte Sendungen mit Wahlpropaganda der Parteien.
Walter Pfäffli

Die Post hat 36'000 Couverts mit Werbung der Parteien für die kantonalen Wahlen in Freiburg falsch verteilt. Sie gibt den Irrtum zu und übernimmt die Kosten für den Neudruck der Unterlagen. «Rund 36'000 Couverts sind in einigen Quartieren der Stadt Freiburg und in angrenzenden Gemeinden nicht korrekt verteilt worden», bestätigte Post-Sprecher Richard Pfister einen Bericht der «Freiburger Nachrichten».

Propaganda der Parteien

Bei den falschen Couverts handelt es sich um nicht adressierte Sendungen mit Wahlpropaganda der Parteien an die Haushalte der Wahlbezirke Stadt Freiburg und Saane-Land. Das offizielle Material mit den Listen für die Grossrats- und die Ständeratswahl ist korrekt in den Haushalten angekommen. Äusserlich unterscheiden sich die Umschläge nicht, sie enthalten aber unterschiedliche Unterlagen. Die Parteipropaganda war nach Wahlbezirk sortiert der Post übergeben worden. Für die Wahlen vom 13.November waren insgesamt 250'000 Couverts verschickt worden.

Die Post will den Fehler laut Pfister rasch beheben und neues Propagandamaterial versenden. Solche Verwechslungen seien sehr selten. Die Post untersuche, wie es dazu habe kommen können, sagte Pfister. Jean-Pierre Gauch, Koordinator des Parteienausschusses für die Wahlen, geht davon aus, dass das neue Wahlmaterial bis Ende nächster Woche verteilt ist.

SDA/BZ

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