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Räte streichen den Verkehrsbetrieben das Budget zusammen

Der Agglomerationsrat kürzt die Beiträge für die Freiburgischen Verkehrsbetriebe. Der Grund: mangelnde Transparenz.

Müssen in Zukunft mit weniger Geld auskommen: Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe.
Müssen in Zukunft mit weniger Geld auskommen: Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe.
Charles Elena

Auf Antrag von Jacques Kuenlin (Marly) hat der Agglomerationsrat das Budget für die Leistungsbeiträge an die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF von 21 auf 18 Millionen Franken zusammengestrichen. «Die TPF haben fast 7 Millionen Gewinn gemacht, da können wir ein Zeichen setzen», meinte Kuenlin an der Versammlung von letzter Woche.

«Druck ausüben»

Die Verkehrsbetriebe haben erst am Freitag von den Kürzungen erfahren. Laut Pressesprecher Martial Messeiller werden sich die TPF diese Woche mit einer Delegation des Agglo-Vorstands treffen. «Das hat nichts mit dem Entscheid zu tun, sondern gehört zur geplanten Agenda», so Messeiller.

Christoph Allenspach (Freiburg) hatte an der Versammlung gar die Rückweisung des gesamten Budgets verlangt. «Die TPF legen eine mühsame Haltung an den Tag. Wir wissen nicht, wofür wir die Beiträge überweisen, es fehlt noch immer ein Rahmenvertrag. Damit die Zahlen offengelegt werden, müssen wir Druck ausüben», meinte Allenspach.

Rückweisung abgelehnt

Der Vorstand warnte. «Wir sind auf die TPF angewiesen», erklärte Albert Lambelet (Corminbœuf), «wenn sie das Budget zurückweisen, kommt das auf uns zurück.» Der Vorstand versprach, nichts zu unterschreiben, solange kein Rahmenvertrag vorhanden ist. Mit 22 zu 15 Stimmen lehnte der Rat die Rückweisung ab.

BZ/ps

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