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Seltener Tukan-Nachwuchs im Papiliorama

Als «Rarität in Europa» bezeichnen Experten den jüngsten Nachwuchs im Papiliorama in Kerzers: zwei junge Regenbogentukane haben soeben das elterliche Nest verlassen und können von den Besuchern aus nächster Nähe beobachtet werden.

Einer der beiden jungen Tukane im Papiliorama.
Einer der beiden jungen Tukane im Papiliorama.
Papiliorama

Die Erfolgreiche Haltung von Tukanen gilt in der Zoowelt als sehr anspruchsvoll. Seit 2008 lebt im Tropendom «Jungle Trek» ein Regenbogentukan-Pärchen in Freiheit. Die Betreuung hat sich gelohnt: In der Bruthöhle sind im Juni zwei Jungvögel ausgeschlüpft. Die Vögel sind Mitte Juli aus dem Nest ausgeflogen und werden nun vor den Augen der Besucher regelmässig von den Eltern gefüttert. Das teilte die Stiftung Papiliorama am Dienstag mit.

Vögel aus Zentralamerika

Regenbogentukane (Ramphastos sulfuratus) stammen aus Zentralamerika und kommen auch im Papiliorama-Reservat Shipstern in Belize vor. Typisch ist der riesige, bunte Schnabel, welcher bei den Jungtieren noch pastellfarbig ist. Tukane nisten in Baumhöhlen. Die zwei bis vier Eier werden von den Eltern gemeinsam ausgebrütet. Die Brutzeit ist mit 15 bis 16 Tagen ausserordentlich kurz für einen so grossen Vogel. Die Jungvögel verbringen rund 42 Tage im Nest bevor sie dieses dann verlassen. Nicht nur bei den Tukanen hat das Papiliorama Nachwuchs zu vermelden. In den vergangenen Monaten wurden in Kerzers ausserdem Mangrovenreiher, Yucatan-Hörnchen, Tayras, Faultiere, Gürteltiere und Anakondas geboren.

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