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Staatsrat fördert Heimpflege

Eine neue Gesetzgebung soll die Pflege zu Hause fördern. Für die öffentliche Hand habe dies keine finanziellen Auswirkungen.

Mit dem kantonalen Ausführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung wird in Freiburg die neue Kategorie «Akut- und Übergangspflege» eingeführt. Der Staatsrat will damit den Verbleib zu Hause fördern. Staatsrätin und Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre unterstreicht dabei, dass gemäss den neuen Gesetzesbestimmungen des Bundes künftig der Bundesrat die Tarife der Pflegeleistungen zulasten der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) bestimme.

Für Patienten, die ambulante Pflege benötigen, ändere sich mit der neuen Gesetzgebung nichts, stellt Demierre weiter fest. Der Staatsrat habe nämlich beschlossen, von diesen keinen grösseren Beitrag zu verlangen, obwohl ihm die Bundesratsverordnung diese Möglichkeit offengelassen habe. «Damit will der Staatsrat den Verbleib zu Hause fördern,» betonte sie. Alles in allem bringe die neue Gesetzgebung auch für die öffentliche Hand praktisch keine finanziellen Auswirkungen.

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