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Tödliche Verfolgungsjagd: Einstellung des Verfahrens bestätigt

Das Freiburger Kantonsgericht hat die Einstellung des Verfahrens gegen einen Waadtländer Polizisten bestätigt. Der Polizist war in eine tödliche Verfolgungsjagd verwickelt. Der Fall dürfte allerdings noch vors Bundesgericht kommen.

Das Verfahren gegen einen Polizisten ist eingestellt worden. Er war in eine tödliche Verfolgungsjagd verwickelt (Symbolbild).
Das Verfahren gegen einen Polizisten ist eingestellt worden. Er war in eine tödliche Verfolgungsjagd verwickelt (Symbolbild).
Colourbox

Die dramatische Verfolgungsjagd ereignete sich im April 2010 nach einem Diebstahl von Luxusautos im bernischen Lyss. Im Tunnel bei Sévaz FR hatten Polizisten eine Sperre erreichtet, um die Diebe abzufangen.

Eines der gestohlenen Fahrzeuge raste auf die Sperre zu, worauf einer der Polizisten sieben Schüsse abgab. Der erste Schuss tötete einen der mutmasslichen Diebe, einen jungen Franzosen. Dessen Zwillingsbruder kam in Untersuchungshaft.

Die Freiburger Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen den Polizisten im vergangenen Juni ein. Dieser habe die Vorschriften eingehalten, kam Staatsanwalt Fabian Gasser damals zum Schluss.

Dagegen legte die Opferfamilie Rekurs ein. Das Kantonsgericht stützt nun mit seinem Urteil den erstinstanzlichen Entscheid, wie eine Sprecherin des Gerichts am Montag auf Anfrage eine Meldung auf der Onlineseite der Zeitung «24 Heures» bestätigte.

Der Anwalt der Opferfamilie kündigte an, den Entscheid vor die oberste Instanz zu ziehen.

SDA/mau

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