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Fünf Sekunden fehlten

Unterseen-Interlaken hätte beinahe die Huttwil Falcons bezwungen. Die Huttwiler gewannen im Penaltyschiessen mit 7:6.

Die einheimischen Zuschauer beklatschten bereits den Sieg ihres SC Unterseen-Interlaken, als Huttwils Kevin Ryser auf der Höhe der Mittellinie an die Scheibe gelangte und abzog. Völlig unbedrängt liess der zuvor stark aufspielende Unterseen-Torhüter Oliver Gresch das harmlose Schüsschen von Ryser zum 6:6 passieren. Die Matchuhr zeigte 59:55. Im Penaltyschiessen erzielte Robert Othmann den entscheidenden Treffer für die Falcons. Die Partie war von einem stetigen Auf und Ab geprägt. Die Oberländer, die einen durchzogenen Saisonstart hinter sich haben, sind seit Jahren für die Huttwil Falcons ein äusserst unangenehmer Gegner. Die Stärken des Teams von Coach Peter Kämpfer liegen in seiner Kampfkraft, Wucht und zumindest in den Spielen gegen die Falcons in seinem unbändigen Siegeswillen. Dieser Wille liess die Oberländer auch nach herben Rückschlägen immer wieder zurück ins Spiel finden. So in der 26.Minute, als Yves Niederhäuser Daniel Bieri nur regelwidrig am Torschuss hindern konnte. Der Huttwiler Stürmer verwandelte den Penalty zum 1:3. Doch in der 31.Minute glichen Philip Stucki und Kevin Rohrbach innerhalb von nur 14 Sekunden den Rückstand aus. Den vermeintlichen Siegtreffer zum 6:5 realisierte Mike Geng in der 58.Minute. Unterseens Trainer Peter Kämpfer fand nach der Partie trotz seiner Enttäuschung lobende Worte für sein Team: «Meine Spieler haben bravourös gekämpft und auch nach Rückschlägen immer wieder ins Spiel gefunden.» Adelboden überrascht Adelboden überrascht weiter. Die Oberländer, die bis zum 6.November nur auswärts antreten, bezwangen den Gruppenfavoriten Zuchwil Regio mit 6:4. Bruno Wüthrich/rpb >

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