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Fünf Tore für den Neuanfang

Uttigen hat Aufsteiger Friedlingen mit 8:6 Toren bezwungen. Dem Auftaktsieg steuerte Patrick

Es tat sich was beim RSC Uttigen während des Sommers. Und selbst als es kälter wurde, wurde bei den Aaretalern geschwitzt. Patrick Saurer berichtet von vielen und oft harten Trainingseinheiten. Geerntet wird im Rollhockey im Herbst. Und es schaut danach aus, als könnten die Uttiger in dieser Spielzeit öfter punkten als in der letzten Saison. Der Auftakt jedenfalls stimmt zuversichtlich. 8:6 siegten die Oberländer gegen Friedlingen, den hoch eingeschätzten Aufsteiger aus Deutschland. Saurer war dabei gleich fünffacher Torschütze. «Das tat richtig gut», gesteht er. Der doch eher überraschende Erfolg kann durchaus als Neuanfang ausgelegt werden. Für Uttigen spielen zwar noch dieselben Akteure. In Björn Hauert haben die Berner aber einen neuen Coach. Er ersetzte Bernard Seiler und hat gemäss Saurer das Klima verändert. «Er ist ein Trainer, zu dem im Speziellen die Jungen hinaufsehen.» Hauert, als Aktiver Torwart, blickt auf eine erfolgreiche Laufbahn zurück. Das beeindruckt freilich. Eklatante Steigerung «Wir profitieren von seiner Erfahrung. Die Übungseinheiten etwa sind hervorragend. Und wenn er was sagt, hören wir sehr gebannt zu.» Das, verrät Saurer, war in der letzten Saison nicht garantiert. Seiler hatte als Coach zuletzt offenbar einen sehr schweren Stand. Das reflektierte sich in den Resultaten. Die waren teils ganz mies. Ende März etwa verloren die Uttiger gegen Friedlingen mit 1:10. Derselbe Gegner wurde samstags 8:6 bezwungen. «Wir waren zuversichtlich und fühlen uns nach dem Erfolg bestärkt», sagt Saurer, der den Jungen bescheinigt, stets besser zu werden. Derzeit befinde sich sein Team bestimmt auf Augenhöhe mit den Rivalen aus Thun und Wimmis, sagt der 29-Jährige. Eine Partie aber genüge wohl nicht, um vertretbare Aussagen zur Klasse Uttigens zu machen. Das mag sein. Zumal Friedlingen gemäss Saurer den Ansprüchen nicht gerecht wurde. Als Indiz, auf dem richtigen Weg zu sein, taugt der Sieg aber allemal. Und Saurer dürfte mit seiner sensationellen Ausbeute für ein Weilchen an der Spitze stehen im Torschützenklassement. Für die anderen Oberländer Vertreter setzte es währenddessen Niederlagen ab. Wimmis verlor bei Biasca 3:4, nachdem die Niedersimmentaler im ersten Spiel der Saison siegreich gewesen waren. Thunerstern scheiterte bei Montreux gemäss Sportchef Peter Lehmann an der Chancenauswertung. Leader ist Diessbach. Angesichts des Seeländer Aufwärtstrends, der seit einem Jahr anhält, ist das nichts als konsequent. Adrian HornTelegramme/Rangliste Seite 18>

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