Zum Hauptinhalt springen

Fusion ist kein Tabu

ReutigenAn der Gemeindeversammlung wurden die Rechnung sowie Kredite zur Kugelfangsanierung und zur Gebäudenummerierung im Dorf genehmigt. Für den

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Reutigen konnten zum achten Mal in Folge eine positiv abschliessende Rechnung genehmigen. Bei einem Umsatz von gut 3,9 Millionen Franken resultierte trotz zusätzlicher Abschreibungen in der Höhe von 371474 Franken ein Gewinn von 23698 Franken. «Die Besserstellung gegenüber dem Budget beträgt 390472 Franken. Das Eigenkapital steigt auf 1,14 Millionen Franken, was nun fast 12 Steuerzehnteln entspricht», informierte Gemeindeverwalter Simon Mani. «Der Gemeinderat wird sich deshalb im Herbst Gedanken über eine Steuersenkung um einen halben Zehntel machen», stellte er in Aussicht. Heute beträgt der Ansatz 1,7 Einheiten. Ressortchef Niklaus Götti konnte vermelden, dass die Gemeinde praktisch schuldenfrei sei. 2010 sind Bruttoinvestitionen in der Höhe von gut einer halben Million Franken getätigt worden, netto betrugen sie 200256 Franken. Kredite waren unbestritten Nebst der Rechnung und einem Nachkredit von 200000 Franken sind auch ein Verpflichtungskredit zur geplanten Gebäudenummerierung und Strassenumbenennung (50000 Franken) sowie ein Bruttokredit zur Sanierung des Kugelfangs der Schiessanlage Moos oppositionslos genehmigt worden. Diese 158000 Franken setzen sich zusammen aus einem einmaligen Beitrag von 28000 Franken sowie der Gewährung eines zinslosen – innert zehn Jahren rückzahlbaren – Darlehens an die Feldschützen in der Höhe von 130000 Franken. Von Bund und Kanton erhoffen sich die Reutiger Schützen Beiträge in der Höhe von 116000 Franken. «Keine Eigenbrötler» Als vor rund vier Jahren Fusionsabklärungen im Thuner Westamt angestrebt worden seien, habe Reutigen bloss zu Zusammenarbeitsformen Hand bieten wollen, erklärte Gemeinderatspräsident Beat Wenger im Informationsteil der Versammlung. «Nach unserem entsprechenden Ausstieg wurden wir dann von Nachbargemeinden als Eigenbrötler bezeichnet. Dagegen verwehren wir uns, denn wir haben uns nur gegen die teuren Grossfusionsabklärungen ausgesprochen.» Entsprechend habe man Anfang 2011 Niederstocken und Zwieselberg Fusionsabklärungen angeboten. Dies wollten aber offensichtlich die seither bereits angelaufenen Verhandlungen mit aktuell möglichen Partnern abwarten. «Deshalb haben wir im Gemeinderat beschlossen, vorderhand nichts zu unternehmen und unsererseits abzuwarten», erklärte Beat Wenger. Doch er betonte: «Grundsätzlich sind wir zu Gesprächen bereit.» Die bei Schule und Feuerwehr bestehenden Zusammenarbeitsformen mit Zwieselberg und den beiden Stocken müssten im Falle einer Fusion dieser Partner mit anderen Gemeinden nicht zwingend tangiert werden, wurde an der Gemeindeversammlung erklärt. Dieser wohnten dank dem Aufmarsch der Schützen immerhin 54 Stimmberechtigte (7,1 Prozent) bei. Peter Rothacherwww.reutigen.ch >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch