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Fussball (oft) wie aus dem Lehrbuch

Lerchenfeld hat Portalban 6:2 besiegt. Die Thuner zeigten, insbesondere vor der Pause, begeisternden

Wie bei einer Hochzeitsfeier standen die Spieler von Portalban in den ersten 45 Minuten ehrerbietend Spalier. Die Thuner nutzten die ihnen zugestandenen Freiheiten der schlecht organisierten und in den Zweikämpfen desolat wirkenden Gästeabwehr. Und beinahe widerstandslos liessen die Freiburger den Angriffswirbel der begeisternd aufspielenden Lerchenfelder über sich ergehen. Das Team von Roland Getzmann praktizierte von der ersten Minute an ein in dieser Intensität selten zuvor gesehenes Pressing und zwang die Gäste vom Neuenburgersee zu Abspielfehlern noch und noch. Zwangsläufig fielen dann auch die Tore. Vier waren es vor der Pause, acht oder neun hätten es sein können. Zwei fielen nach dem Seitenwechsel, als das Heimteam Tempo aus dem Spiel genommen hatte und nicht mehr derart konzentriert wie vor dem Seitenwechsel wirkte. Aber was solls. Dank diesem hohen Sieg hat sich der Aufsteiger definitiv aus der Abstiegszone verabschiedet. Der momentane vierte Tabellenrang entspricht dem Potenzial, welches in dieser homogenen Mannschaft vorhanden ist. Starker Sungur Müslüm Sungur, der zurzeit die Rekrutenschule absolviert, ragte aus dem starken Kollektiv ebenso heraus wie Sotirios Tsalapatanis. Ein Grieche, der in der Winterpause zu den «Lerchen» gestossen ist. Sungur, nebst Patrick Baumann ein zweiter Filigrantechniker im Mittelfeld, erkämpfte sich viele Bälle und stellte mit seinen überraschenden Ideen die Gästeabwehr vor unlösbare Probleme. Nicht nur dies: In der 39.Minute sahen die Zuschauer wieder einmal ein Tor «Marke Sungur». Rund 30 Meter vor dem Tor hatte er genug Zeit, um sich den Ball massgerecht auf seinen starken linken Fuss zu legen. Dann zog er ab, und gegen seinen wuchtigen Flatterball hatte der Gästegoalie keine Abwehrchance. Danach aber kam auch die grosse Zeit von Tsalapatanis. Nach der Verletzung von Roger Binz (25.) fügte er sich nahtlos ins Team ein. Stark in den Zweikämpfen, sicher am Ball und ausgestattet mit einem wirkungsvollen Offensivdrang. Diese Eigenschaften zeichneten ihn beim 5:0 aus, das er im Alleingang erzielte. Peter Voegeli>

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