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Gegen 3000 Grünröcke werden erwartet

ThunFür die Berner Jäger heisst es bald Ende Feuer. Am nächsten Samstag laden die Grünröcke zum 51. Oberländer Pelz- und Fellmarkt nach Thun.

Jagen ist Passion, sagen die Jäger. Wenn die Pirsch langsam zu Ende geht, wird die Stadt Thun zum Mekka der Berner Jäger. Am Samstag wird in der Innenstadt der 51. Oberländer Pelz- und Fellmarkt über die Bühne gehen. «Wir erwarten gegen 3000 Jägerinnen und Jäger aus dem Kanton und der ganzen Schweiz», sagte OK-Präsident Fred Bohren gestern vor der Presse. Und weiter: «Wie jedes Jahr wird es darum gehen, Freundschaften zu pflegen und über die vergangene Jagd zu philosophieren.» Diese dürfte indes einiges zu reden geben. «Heuer war es schwierig, Füchse zu jagen», so Fred Bohren. Insbesondere deshalb, weil in diesem Winter wenig Schnee lag und weil die Baujagd mit Hunden im Januar nicht mehr erlaubt ist. «Wir rechnen gegenüber dem Vorjahr mit einer geringeren Auffuhr an Fuchsbälgen aus hiesiger Jagd», sagte der OK-Präsident. Damals wurden in Thun deutlich über 800 Fuchspelze gehandelt. Nach wie vor unter Druck stehen dürften auch die Preise, die die Jäger am Samstag für einen Fuchsbalg lösen werden. «Die Nachfrage stagniert weiterhin», erläuterte der OK-Präsident. Nebst dem Pelz- und Fellhandel wird in Thun ebenso die grösste Trophäenschau der Schweiz im Fokus stehen. Im Hotel Freienhof werden insgesamt 566 Jagdtrophäen aus dem ganzen Kanton Bern zu sehen sein. Die Naturausstellung im Rathaus wird sich heuer dem Schwarzwild widmen. «Die Sonderschau zeigt das Wildschwein, das in den letzten Jahren immer öfter den Weg in den Kanton Bern gefunden hat», sagte Pressesprecherin Christina Wittwer. Abgerundet wird das Programm mit einer Holzskulpturenpräsentation auf dem Mühleplatz, einer Gemäldeausstellung des Wildtiermalers Matthias Vollenhals und einem Jagdhornbläserkonzert.Stefan Kammermann>

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