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Geglückte Neuauflage im Gürbetal

DuathlonDer Gürbetal-Duathlon wurde von Andy Sutz und Renata Bucher gewonnen. Schnellste Berner Duathleten waren der zweitklassierte Stefan Riesen aus Rüschegg und die Stadtbernerin Karin Gerber, die Dritte wurde.

Fünf Jahre hat es gedauert, bis am Pfingstsamstag in Mühlethurnen wieder ein Gürbetal-Duathlon über die Bühne ging. «Als die Teilnehmerzahlen im Duathlon immer mehr zurückgingen, hat der TV Mühlethurnen nur noch auf den Gürbetal-Halbmarathon gesetzt. Produathlon Suisse, der Duathlet Simon Zahnd und sein Zaboo-Team haben uns jetzt aber ermuntert, im Rahmen des Suisse-Duathlon-Cups wieder einen Wettkampf durchzuführen», nannte OK-Präsident Hans Schläfli die Gründe für den Unterbruch und die Rückkehr in den Wettkampfkalender 2011. Die Organisatoren wurden mit einem rund 100-köpfigen und gut besetzten Starterfeld belohnt. Wegen der engen Platzverhältnisse vor der Sauerkrautfabrik wurde der Duathlon in einem ungewöhnlichen Modus ohne Wechselzone durchgeführt. In einem Radeinzelzeitfahren über 18 Kilometer wurden die Startpositionen für den Jagdstart beim 9-Kilometer-Lauf ermittelt. Bei der klassischen Form des Duathlons wird nach einem Massenstart vor und nach dem Velofahren gelaufen. Der Modus stiess bei Zuschauern und Duathleten auf Anklang. Riesen mit Trainingsrückstand Der Schaffhauser Andy Sutz wurde in Abwesenheit von Ronnie Schildknecht, der gemeldet war, aber nicht startete, seiner Reputation als zweifacher Powerman-Weltmeister von 2008 und 2010 gerecht. Der 30-jährige Sutz wandelte mit seiner Tagesbestzeit im Laufen von 24:17,1 seinen Rückstand von 12,1 Sekunden auf den Ultra-Event-Spezialisten Beat Ritter in einen grossen Vorsprung aus. Während Ritter auf den fünften Rang zurückfiel, stiess Lokalmatador Stefan Riesen als Dritter im Zeitfahren auf den zweiten Rang vor. Sutz fand an der neuen Wettkampfform grossen Gefallen. «Ich konnte meinen Rückstand schnell wettmachen, und es gelang mir dann, meinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen», sagte er. Stefan Riesen, nach Achillessehnenproblemen trainingsmässig noch im Rückstand, war mit seinem zweiten Rang höchst zufrieden. Mit viel Aquajogging versuchte der 38-jährige Rüschegger sich einigermassen fit zu halten. Im Laufen, wo er Sechstschnellster war, wirke sich der Trainingsrückstand begreiflicherweise mehr aus als im Velofahren, meinte der Duathlon-Langdistanz-Weltmeister von 2003. 40. Geburtstag am Duathlon Die schnellste Frau war Renata Bucher. Als Zweite des Zeitfahrens holte die Luzernerin Karin Gerber, die stärkste Velofahrerin, schnell ein und übernahm die Spitze. Bucher wurde im X-Terra (Schwimmen, Mountainbike und Laufen) schon dreimal Europameisterin. «Ich habe damit gerechnet, dass mich Bucher und Nicole Klingler beim Laufen noch einholen werde», sagte die drittklassierte Karin Gerber. Die Stadtbernerin, die beim Gürbetaler-Duathlon ihren 40. Geburtstag feierte, hatte 2008 beim Wisconsin-Ironman (USA) Rang 2 belegt. Peter RussenbergerResultate Seite 22>

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