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Gemeinderat will nicht Grossverteiler anlocken

wirtschaft im GGRDie Fraktion von FDP und GLP wünschte ein Wirtschaftsprofil für Steffisburg. Das existiere, sagt der Gemeinderat.

Ein Wirtschaftsprofil für Steffisburg – das forderte die Fraktion von FDP und GLP in einem Postulat im Grossen Gemeinderat (GGR). Darin sei Steffisburg als Standort für Grossverteiler zu positionieren und ein Entwicklungs- und Vermarktungsplan für das Land zwischen Bernstrasse und der Parallelstrasse zu dieser als Teil des Bypasses Thun-Nord zu erarbeiten. Ferner soll Steffisburg der Hauptstadtregion Schweiz beitreten. Schon in den Unterlagen zur gestrigen GGR-Sitzung erklärte Gemeindepräsident Jürg Marti (SVP), einige Forderungen seien mit dem Konzept über die Bodenpolitik und Wirtschaftsförderung in den Grundzügen erfüllt, und es seien «bereits klare Signale gesetzt». Allerdings beabsichtige der Gemeinderat nicht, grossflächige Parzellen an Grossverteiler abzugeben, ausser auf dem Gschwendareal. Marti hatte schon früher angetönt, dass Grossverteiler für eine Gemeinde wirtschaftlich nur bedingt attraktiv seien. Das Land an der Bernstrasse ist heute noch nicht eingezont. Laut Marti soll das voraussichtlich mit der nächsten Ortsplanungsrevision 2016 passieren. Ein Beitritt zum Verein Hauptstadtregion stehe nicht zur Diskussion. Viel mehr wolle sich die Gemeinde in der Region stark positionieren.maz>

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