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Gemeinderatswahlen 2012

5 von 7 Gemeinderäten dürfen mit Sicherheit erneut antreten zu den Gemeindewahlen 2012. Und das werden sie allem Anschein nach auch tun.

Am 28.Oktober 2012 wählen die Langenthaler und Langenthalerinnen ihren neuen Gemeinderat. Ob von den sieben Bisherigen alle für eine weitere Legislatur kandidieren dürfen, ist offen: Erst an der Stadtratssitzung vom 28.November entscheidet der Stadtrat über den ersten Teil der Regierungs- und Verwaltungsreform, und damit über eine Lockerung der Amtszeitbeschränkung. Eine Umfrage unter den amtierenden Gemeinderäten zeigt aber: Ausschliessen möchte eine Kandidatur zum jetzigen Zeitpunkt niemand – auch nicht die beiden amtsältesten Gemeinderätinnen Laura Baumgartner und Paula Schaub, deren Amtszeit Ende 2012 eigentlich ablaufen würde. So verweist Vizegemeindepräsidentin Laura Baumgartner (SP) – bereits seit 2003 im Gemeinderat – bezüglich einer Kandidatur auf die bevorstehende Stadtratssitzung respektive die Volksabstimmung vom nächsten Frühling. Auch Paula Schaub (EVP) lässt durchblicken, dass ein Wiederantritt infrage käme: «Im Moment stellt sich diese Frage noch gar nicht», sagt sie mit Verweis auf die bestehende Amtszeitbeschränkung. Unabhängig vom Ausgang der Regierungsreform erneut antreten dürfen 2012 die restlichen fünf amtierenden Gemeinderäte. Und diese wären für eine weitere Legislatur offenbar grösstenteils bereit: «Ja, ich werde wieder antreten», sagt Reto Müller (SP). Auch Christine Bobst (JLL) und Rolf Baer (FDP) würden sich als Kandidaten erneut zur Verfügung stellen, verweisen aber auf das noch ausstehende Nominationsverfahren ihrer Partei. Zurückhaltender geben sich die beiden SVP-Vertreter Thomas Rufener und Jürg Häusler. «Ich konzentriere mich gegenwärtig mehr aufs Gewähltsein als aufs Gewähltwerden», sagt Stadtpräsident Rufener (SVP). Die Zeichen weisen allerdings auch bei ihm darauf hin, dass er wieder antritt. So verzichtete der Stadtpräsident auf eine Kandidatur bei den Nationalratswahlen vom 23.Oktober – mit der Begründung, dass er als Grossrat für Langenthal mehr erreichen könne. Zudem verweist Rufener darauf, dass er gesagt habe, er stelle sich maximal zehn Jahre zur Verfügung, und jetzt seien dann fünf Jahre vorbei. Sein Parteikollege Jürg Häusler (SVP) wiederum gibt an, sich derzeit über eine erneute Kandidatur Gedanken zu machen. Für einen definitiven Entscheid brauche es aber auch die Kontaktaufnahme der Wahlleitung – und diese sei bisher nicht erfolgt.khl/drh>

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