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Gemeindeversammlung Brenzikofen

Brenzikofen rechnet für 2011 mit einem Ertragsüberschuss. Danach drohen aber Defizite. Sabine Lüthi-Daepp sitzt neu im Gemeinderat.

Sabine Lüthi-Daepp wurde am Donnerstagabend von der Gemeindeversammlung Brenzikofen in den Gemeinderat gewählt. Die verheiratete Mutter zweier Kinder tritt die Nachfolge von Vreni Wüthrich an, welche den Rat Ende Jahr nach sieben Jahren im Amt verlässt. Ferner wählte die Versammlung Walter Berger in die Rechnungsprüfungskommission. 2011: Ertragsüberschuss Die Finanzen waren neben den Wahlen und der Revision der Sekundarschul-Strukturen (vgl. Text oben) das gewichtigste Traktandum der Gemeindeversammlung. Gemeinderat und Finanzvorsteher Peter Anderegg erläuterte den Anwesenden den Voranschlag 2011. Dieser rechnet bei Gesamtausgaben von 1,53 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 77300 Franken bei einem gleich bleibenden Steuerfuss von 1,69 Einheiten. «Wir haben vorsichtig budgetiert», sagte Anderegg, «insbesondere weil in den kommenden Jahren der finanzielle Druck auf unsere Gemeinde wachsen wird.» In der Tat sieht der Finanzplan für die folgenden Jahre Ausgabenüberschüsse vor. Anderegg führte mehrere Gründe dafür an: «Im sozialen Bereich kommen mit der Neuorganisation des Lastenausgleichs massive Mehrkosten auf uns zu», sagte er. Aber auch die Kosten für das Schulwesen werden laut dem Brenzikofner Finanzvorsteher ansteigen, ebenso die Abgaben in kantonale Lastenausgleichs-Systeme. Gleichzeitig sinken die Einnahmen aus diesem Topf. «Wir werden diese Ausgabenüberschüsse aus unserem Eigenkapital finanzieren können», sagte Peter Anderegg. Dieses beträgt derzeit 401000 Franken. Einen guten Teil dieses Eigenkapitals dürften allerdings anstehende Investitionen verschlingen. Anderegg zählte unter anderem eine Strassensanierung, das Erstellen des generellen Entwässerungsplans sowie die Revision der Ortsplanung auf, welche zusammen rund 110000 Franken verschlingen dürften. Vor Ende der Versammlung orientierte Baukommissionspräsident Peter Widmer über die Pläne des Trinkwasserversorgungsverbands Blattenheid, zu dem auch Brenzikofen gehört. Der Verband ist an der Waret AG beteiligt, die im Amerika-Egge in Uetendorf ein neues Pumpwerk bauen will (wir haben berichtet). Von dort soll Brenzikofen via Heimberg mit einer neuen Trinkwasserleitung versorgt werden, welche doppelt so viel Wasser transportiert wie die heutige Leitung. Marco Zysset>

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