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Gemischte Gefühle der Berner

Beim GP von Australien haben Tom Lüthi (11.) und Dominique Aegerter (13.) Punkte geholt, wobei nur Aegerter überzeugte.

Zum Abschluss der dreiwöchigen Übersee-Tournee der Motorrad-WM gab es beim GP von Australien auf Phillip Island für alle Schweizer Fahrer WM-Punkte. Tom Lüthi (11.) und Dominique Aegerter (13.) verpassten in der Moto-2-Klasse die Top Ten; Randy Krummenacher wurde in der 125-ccm-Klasse 9. Aegerters toller Start Achter in Japan, Sturz in Malaysia und Elfter in Australien – mit nur 13 Punkten aus drei Rennen ging der Übersee-Trip für Tom Lüthi enttäuschend zu Ende. «Platz 11 ist sicher nicht das, was wir erreichen wollten», ärgerte sich Lüthi, «zufrieden kann ich deshalb nicht sein. Aber jetzt freue ich mich einfach nur auf mein Zuhause.» Der 24-jährige Emmentaler konnte in der WM-Wertung mit 143 Punkten immerhin seinen 4. Platz halten. Dominique Aegerter dagegen freute sich über seinen Schlussrang in den Top 15. Der 20-jährige Oberaargauer hatte vor dem Rennen mit Startplatz 26 denkbar schlechte Voraussetzungen gehabt. Mit einem grossartigen Start katapultierte er sich auf den 12. Zwischenrang und lag neun Runden vor Schluss sogar auf Platz 7. «Ich konnte schon in der ersten Kurve nach dem Start viele Plätze gutmachen. Es ist nur schade, dass ich wegen kleinerer Fahrfehler den 7. Rang nicht halten konnte. Aber es war wirklich sehr eng auf der Strecke», resümierte Aegerter. Sehr enges Rennen Tatsächlich bildete sich im letzten Renndrittel eine grosse Verfolgergruppe von neun Fahrern, in der sich neben dem neuen Weltmeister Toni Elias (Sp) auch Lüthi und Aegerter wiederfanden. Mit dem Sieg hatte dieser Fahrer-Pulk zwar nichts mehr zu tun. Doch das Gedränge auf der Strecke war riesig: «Da ging es unglaublich zu und her. Das war ein aggressives Rennen, in welchem es viele Berührungen gab», erzählte Lüthi. Aegerter fügte an: «Jeder von uns fuhr am Limit, in jeder Runde wurde einer überholt, um in der nächsten selbst wieder zu überholen.» De Angelis siegreich Wie knapp das Ganze war, zeigen die Schlusszeiten: Der siebtplatzierte Elias überquerte die Ziellinie nur 1,352 Sekunden vor Claudio Corti (It), der 15. wurde. Den ersten Moto-2-Sieg seiner inzwischen elf Jahre langen Karriere sicherte sich Alex de Angelis (San Marino) mit 2,172 Sekunden Vorsprung auf Scott Redding (Gb). Dritter wurde Andrea Iannone (It). si>

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