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Gesa(gt); Feiern wie die Bademeister

Nun gehts also los. Das Kribbeln hat etwa Anfang Jahr begonnen, jetzt ist das Fasnachtsfieber ganz ausgebrochen. Heute Abend bin ich als Bühnenhelfer der Flötemadli am Gönnerobe dabei. Ich bin ein Fasnächtler seit ich ein kleiner Bub war. Kein Wunder, als erstgeborener Sohn von total fasnachtsverrückten Eltern (Fritz und Lilly Geiser-Tschudin). Schon als Vierjähriger lief ich beim Kinderumzug mit, ab sechs Jahren war ich mit den Cliquen meiner Eltern dabei. Bisher machte ich bei 53 Fasnachtsumzügen mit, nur einmal war ich krank. Mit 17 trat ich in die damals erste und einzige Guggenmusik, die Fielharmoniker. Später war ich Gründungsmitglied der Blächsuger und habe dort 30 Jahre aktiv mitgespielt. Mittlerweile gehöre ich zur «NachtGruppe», einer Art Clique von Guggenmusik-Pensionierten. Wir streifen an der Fasnacht umher, zeigen uns den Leuten und versuchen, sie zum Mitmachen zu animieren. Heuer lautet unser Motto «Bademeister von Rimini», entsprechend sind wir kostümiert. Unsere Gruppe besucht jeweils die Fasnacht in Solothurn und Luzern, damit wir schon einmal «internationale» Fasnachtsluft schnuppern können. In Solothurn inspirierten wir die Solothurner Zeitung dermassen, dass sie den Märetplatz in «Piazza del mare» umtaufte, und die Foto von uns zum Seitenaufhänger wurde. Mich fasziniert die Fasnacht, weil die Leute lockerer sind. Sie können jemand anderes sein und man kommt gut mit ihnen ins Gespräch. Und die tolle Stimmung macht zum Feiern an. Feiern werde ich auch an dieser Fasnacht. Drum gilt jetzt nur noch eins: Ab i Dschungu! Aufgezeichnet: hrh>

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