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Geschenk an 8000 Haushalte

Trotz Krise konnte die NetZulg AG letztes Jahr

Die globale Wirtschaftskrise verursachte auch in der Region Thun vielerorts Kurzarbeit. Weniger Arbeit bedeutet nicht zuletzt weniger Energieverbrauch. Trotz dieser schlechten Vorzeichen resultierte für den Steffisburger Energiedienstleister NetZulg AG ein verhältnismässig gutes Geschäftsjahr 2009, wie gestern bekannt wurde. «Bei einem Gesamtumsatz von 17,5 Millionen verbuchen wir einen Gewinn von knapp 2,5 Millionen Franken», verkündete Thomas Gander, Abteilungsleiter Verkauf und Beratung, an einer Medienorientierung. Volk und Gewerbe profitiert Von diesem Erfolg soll nun auch die Steffisburger Bevölkerung direkt profitieren: Die NetZulg stellt in diesen Tagen rund 8000 Privatkunden in der Gemeinde per Post einen Geschenkgutschein im Wert von 50 Franken zu. Pro Haushalt wurde ein Gutschein vorgesehen. «Aus Dank über das gute Ergebnis möchten wir den Leuten auf diese Weise wieder etwas zurückgeben», erklärt NetZulg-Geschäftsleiter Anton Pieren die Idee hinter der Aktion. Der Gutschein kann während eines Jahres bei rund 80 Steffisburger Detailhandels- oder Gastronomiebetrieben eingelöst werden. «Wir haben bewusst darauf verzichtet, überregionale Grossisten für die Aktion an Bord zu holen, denn wir wollen gezielt das lokale Gewerbe unterstützen», so Pieren. Die Steffisburger Gewerbekunden der NetZulg AG erhalten ihrerseits als Dankeschön für die kommenden Rechnungen der zweiten Jahreshälfte 2010 eine zusätzliche umsatzabhängige Vergünstigung. Hierfür stellt der Energieversorger rund 100000 Franken bereit. Marktöffnung hat geprägt Das Geschäftsjahr 2009 der NetZulg AG stand im Zeichen von zwei Schwerpunkten: Die Folgen der Strommarktöffnung umzusetzen sowie die künftige Versorgung der Bevölkerung mit Wasser sicherzustellen. «Die Einführung neuer Prozesse für den Strommarkt verlief reibungslos», berichtete Thomas Gander. Der Gesamtenergieabsatz im Bereich Elektrizität sank um 3,7 Prozent auf 63,4 Mio. Kilowattstunden, was vor allem auf den krisenbedingten Rückgang in der Grossindustrie zurückzuführen ist. Ein starker Anstieg wurde dagegen bei den Dienstleistungen verzeichnet. «Sie sind ein wichtiger Eckpfeiler des Unternehmens und haben zum guten Jahresabschluss beigetragen», sagte Anton Pieren. In die Netzerneuerung hat die NetZulg letztes Jahr 2 Millionen Franken investiert, davon 1,1 Mio. in das Elektrizitäts- und 0,9 Mio. in das Wassernetz. Höhere Preise ab 2011 Beim Stromeinkauf muss die NetZulg AG ab Oktober tiefer ins Portemonnaie greifen. Dank eines zweckgebundenen Reserve-Fonds für den Strompreisausgleich, der in den letzten drei Jahren geäufnet wurde, kann der Anstieg aber abgefedert werden. Die Kunden sind im laufenden Jahr nicht von höheren Preisen betroffen. «Auf 2011 hin rechnen wir jedoch mit einem weiteren, massiven Anstieg des Strompreisniveaus», prognostiziert Anton Pieren. Trotz Beiträgen aus dem Fonds wird dann eine Preiserhöhung zulasten der Kunden unumgänglich sein. Wie hoch diese ausfällt, will die NetZulg AG im August bekannt geben.Gabriel Berger •www.netzulg.ch>

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