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GLB voll ausgelastet

Die Genossenschaft für leistungsorientiertes Bauen (GLB) hatte im vergangenen Jahr volle Auftragsbücher.

Ausser dem umsatzschwächeren ersten Quartal 2009 steigerten sich die Bauaufträge bei der GLB Thun rasch auf das übliche Auftragsniveau. Während der Sommer- und Herbstmonate stiegen die Aufträge auf ein Maximum. Dies führte dazu, dass verschiedentlich Fachleute aus der Temporär-Stellenvermittlung angefordert werden mussten. Die grassierende Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich im Baugewerbe nur wenig ausgewirkt. Als Gründe nannte Geschäftsführer Erich Lauener an der GLB-Mitgliederversammlung in Thun etwa die vom Bund und den Kantonen eingeleiteten Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen. «Meine persönliche Meinung geht dahin, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht voll ausgestanden ist», äusserte der Geschäftsführer seine Bedenken. In der GLB-Region Thun, zu welcher das gesamte Berner Oberland zählt, fiel der Jahresumsatz um 4,5 Prozent auf rund 12,5 Millionen Franken zurück. Als Hauptgrund des Rückgangs zählen die strengen Wintermonate von Januar bis März 2009, die die Arbeitsaufträge stark verzögerten. Mehrere Grossbauten Nebst Kleinaufträgen erstellte die GLB Thun-Oberland sowohl landwirtschaftliche wie auch private Grossobjekte, etwa einige Mehr- und Einfamilienhäuser, verschiedene landwirtschaftliche Siedlungsbauten sowie einen grossen Legehennenstall und realisierte eine Vielzahl an Gebäudesanierungen mit Schwerpunkt Isolationen. Für die Gesamtsanierung eines Gebäudes mit historischer Bausubstanz an der Beundenfeldstrasse in Bern wurde die GLB von der Vereinigung «Häb Sorg zu Bärn» mit einem Architekturpreis ausgezeichnet. Für das laufende Jahr rechnet der Geschäftsführer mit den gleichen Bedingungen wie im Vorjahr. Die GLB Thun-Oberland beschäftigt aktuell 78 Mitarbeiter (+3 gegenüber dem Vorjahr), was 68 Vollzeitstellen entspricht. Hinzu kommen 15 Lernende (+3). Erwin Munter>

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