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Gnadenfrist für Eiche?

BolligenDie Stieleiche auf dem Schulhausareal Eisengasse soll gefällt werden. Dies verhindert vorläufig eine Einsprache mit 25 Unterschriften.

Gegen das Fällen der kantonal geschützten Eiche auf dem Schulhausareal Eisengasse in Bolligen reichten Anwohner eine Kollektiveinsprache ein. Gemäss Gutachten ist die rund 200-jährige Stieleiche in einem schlechten Zustand und gefährdet die Sicherheit. Der Baum erstreckt seine Krone in einem Radius von 24 Metern über den Schulhausplatz. Ein fallender Ast kann tödlich sein. Daher hat der Bolliger Gemeinderat beschlossen, den Baum zu fällen und in der Nähe eine neue Eiche zu pflanzen. Eine Anwohnerin* und 24 Mitunterzeichnende wenden sich gegen die geplante Fällaktion. Sie wollen mit ihrer Einsprache eine Gnadenfrist für den Baum erwirken und erreichen, dass ihn noch einmal ein Fachmann begutachtet. Die Einsprecherin, die seit 40 Jahren in der Terrassensiedlung wohnt, freut sich schon ebenso lang am Baum als Gegenüber. «Ich würde diese Eiche sehr vermissen», sagt sie. Zudem sei es aus ökologischer Sicht unverständlich, dass ein so alter, wertvoller Baum einfach gefällt werden soll. Die Einsprecher glauben, dass die 29 Meter hohe Eiche nach einem fachgerechten Rückschnitt gut noch ein paar Jahre stehen bleiben könnte. Zum Wunsch der Einsprecher, den Baum noch einmal begutachten zu lassen, meint Gemeindepräsident Rudolf Burger (Bolligen Parteilos): «Das kostet Geld. Wir sind auf Sparkurs.» Er vertraue dem Fachmann, der die Eiche analysiert habe. Der Experte meint, dass der Baum mit weiteren Pflegemassnahmen nicht erhalten werden könnte. lfc *Name der Redaktion bekannt>

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