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GP VON PORTUGAL

In Form Fast vier Wochen war Tom Lüthi seit dem GP von Spanien nicht mehr auf einem Motorrad gefahren. Geschadet hat ihm die lange Pause nicht. «Zwei, drei Runden» habe er am Freitagmorgen gebraucht, um sich zu lockern, sagte Lüthi gestern, aber das gute Gefühl sei bald wieder da gewesen. Seinen ausgezeichneten Saisonstart – Rang 3 in Katar, Rang 2 in Spanien – bestätigte der Emmentaler jedenfalls am ersten Trainingstag gestern in Estoril eindrücklich. Nur 11 Tausendstel verlor er auf den Trainingsschnellsten Yuki Takahashi aus Japan. Zwischen den zwei Trainingseinheiten am Freitag arbeitete Lüthi zusammen mit seinem Team konzentriert und intensiv in der Box an der Abstimmung. «Wir wären bereit gewesen, noch schneller zu fahren», sagte Lüthi. Doch wegen Regens verzichtete er schliesslich am Nachmittag auf die zweite Einheit. «Das hätte einfach keinen Sinn gemacht», sagte er, «die Verhältnisse auf der Piste waren leider nicht richtig nass, aber auch nicht trocken. Wir hätten lediglich einen Regenreifen kaputtgefahren.» Tom Lüthi blickte dem morgigen Rennen zuversichtlich entgegen. Wenn er bereits am ersten Trainingstag überzeugt, gelingt ihm meistens eine gute Platzierung. Freundin Fabienne Kropf ist in Estoril nicht dabei, dafür seine Eltern. Lüthi hinterliess einen gelösten, souveränen Eindruck, in der Hospitality seines Teams sprach er gut gelaunt über den letzten Monat. Er habe in der Schweiz fleissig Kraft und Kondition trainiert. «Ich habe die Pause gut genutzt», sagte Lüthi, der in der nächsten Woche noch zwei Testtage in Estoril einlegt. Dominique Aegerter, der zweite Berner in der Moto2-Kategorie, verlor am Morgen bloss rund 0,6 Sekunden auf die Spitze. Randy Krummenacher versuchte es am Nachmittag am längsten aller Schweizer, aber an sein erste Trainingszeit, die nur zu Rang 30 reichte, kam er nicht heran.fdr>

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